Skandal in Gaziantep: Ladenbesitzer, die keine Plakate des AKP-Kandidaten aufhängen wollten, wurden notiert!
Es wurde bekannt, dass Ladenbesitzer, die sich weigerten, die Wahlplakate des AKP-Bürgermeisterkandidaten für den Bezirk Şahinbey in Gaziantep, Mehmet Tahmazoğlu, in ihren Geschäften aufzuhängen, registriert wurden.
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Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 31. März 2024 ist in Gaziantep ein großer Skandal ans Licht gekommen.
AKP-Mitglieder, die im Bezirk Şahinbey in Gaziantep Wahlkampf betrieben, besuchten das Industriegebiet Mavi Kent. Ein Teil der Ladenbesitzer widersetzte sich den Parteimitgliedern, die die Plakate des Bürgermeisters von Şahinbey, Mehmet Tahmazoğlu, aufhängen wollten.
Wie Mustafa Bildircin von Birgün berichtet; wurde behauptet, dass die AKP-Mitglieder nicht nur die Ladenbesitzer notierten, die die Plakate aufhängten, sondern auch diejenigen, die dies ablehnten, mit dem Vermerk „Hat Plakat nicht aufgehängt“ erfassten. Die Gewerbetreibenden reagierten empört auf diese Praxis.
Der CHP-Politiker Hasan Şencan, der behauptete, dass die Plakate des AKP-Kandidaten Tahmazoğlu mit Zwang aufgehängt werden sollten, äußerte sich zu dem Vorfall. Şencan, der der AKP vorwarf, „Menschen jeder politischen Überzeugung zu erfassen“, erklärte dazu:
„Dieses schamlose und undemokratische Verhalten passt zur AKP. Diejenigen, die in Gaziantep Wahlkampf betreiben, indem sie sich auf staatliche Mittel und das Siegel des Präsidenten stützen, sind eigentlich nur Statisten; sie haben schon immer im Schatten anderer existiert. Wir wissen auch, dass unseren Bürgermeistern ein parteiischer Präsident gegenübersteht. Istanbul hat es geschafft, Ankara hat es geschafft, auch Gaziantep wird es schaffen. Diese undemokratischen Handlungen haben ein neues Kapitel in der schwarzen Liste der AKP aufgeschlagen. Schande über sie.“