Skandal um Schwarzarbeit aufgedeckt: Ministerium leitet Untersuchung gegen die Zentralbank ein!

Der Vorwurf, dass etwa 100 Kellner, Teeköche und Reinigungskräfte bei der Zentralbank Ende Dezember offiziell entlassen, aber seit Jahresbeginn ohne Sozialversicherung weiterbeschäftigt wurden, hat einen großen Skandal ausgelöst.

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Nach den Mobbing-Vorwürfen, die während der Amtszeit der ehemaligen Präsidentin Hafize Gaye Erkan bei der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) aufkamen, wird nun eine Krise um Schwarzarbeit gemeldet. Laut einem Bericht von Sözcü schlug die Behauptung ein wie eine Bombe, dass etwa 100 Mitarbeiter, die als Kellner, Teeköche und Reinigungskräfte in der Bank tätig sind, seit Jahresbeginn tagelang ohne Sozialversicherung beschäftigt wurden. Es wurde bekannt, dass die Mitarbeiter, die die Situation zufällig bemerkten, nacheinander Beschwerden beim Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit einreichten.

Den Vorwürfen zufolge entließ das Subunternehmen, das das Personal für die Zentralbank im Rahmen von „Outsourcing“ beschäftigt, seine Mitarbeiter im Dezember, ohne sie darüber zu informieren. Es wurde jedoch angegeben, dass dasselbe Personal nach dem Jahreswechsel weiterarbeitete. Am Montag wurde dem Personal im Gebäude der Zentralbank in Ankara mitgeteilt, dass ihre Stellenbeschreibungen einseitig geändert und ihr Aufgabenbereich erweitert wurde.

Die Mitarbeiter, die nichts davon wussten, dass sie illegal beschäftigt wurden, legten Einspruch ein und erklärten, dass diese Praxis, die die Arbeitsbelastung mindestens verdoppelte, gegen das Arbeitsgesetz verstößt. Die Mitarbeiter, die behaupteten, nach ihrem Einspruch mit Entlassung bedroht worden zu sein, meldeten den Vorfall der Geschäftsführung der Zentralbank. Da sie jedoch auch dort kein Ergebnis erzielten, brachten die Arbeiter die verschlechterten Arbeitsbedingungen vor das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit.

Das Ausmaß des Skandals wurde deutlich, als die Inspektoren, die die Beschwerdeschreiben prüften, dem Personal, das seit 7-8 Jahren bei der Zentralbank arbeitet, antworteten: „Ihr Arbeitsvertrag ist in den Unterlagen nicht ersichtlich. Daher können wir Ihre Beschwerde nicht bearbeiten.“ Daraufhin reichten die Arbeiter einen neuen Antrag ein, mit der Begründung, dass sie im Dezember entlassen und seit Jahresbeginn schwarz beschäftigt wurden.

„EINGANGS-AUSGANGS-METHODE WURDE ANGEWANDT“

Die Mitarbeiter sagten: „Das Ministerium hat eine Untersuchung eingeleitet, weil wir seit dem 1. Januar ohne Sozialversicherung beschäftigt wurden.“ Die Arbeiter, die angaben, dass bei der Zentralbank sowohl festangestelltes als auch Subunternehmer-Personal beschäftigt wird, betonten, dass die Subunternehmen zwar durch Ausschreibungen wechseln, das Personal jedoch meist dasselbe bleibt.

Die Mitarbeiter äußerten: „Das derzeit tätige Unternehmen hat uns geschädigt, indem es gesetzeswidrig die Eingangs-Ausgangs-Methode anwandte. Diese Methode ist in Betrieben mit Schwarzarbeit verbreitet, aber dass sie in einer Institution wie der Zentralbank vorkommt, ist äußerst bemerkenswert.“