Skandal-Vorwurf im Mordfall des Journalisten Hakan Tosun: Verwandte sollen Kameraufnahmen mitgenommen haben
Nach dem Angriff, der zum Tod des Journalisten Hakan Tosun führte, wurde behauptet, dass Verwandte der Tatverdächtigen am Tatort erschienen seien und die Aufzeichnungen der Überwachungskameras an sich genommen hätten.
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Nach dem Angriff, bei dem der Journalist Hakan Tosun getötet wurde, sind neue, aufsehenerregende Vorwürfe laut geworden. Der Halk-TV-Reporter Umut Taştan teilte in einer Live-Übertragung aus dem Gebiet, in dem sich der Vorfall ereignete, die Information mit, dass Angehörige der an dem Angriff beteiligten Personen die Aufzeichnungen der Überwachungskameras entwendet hätten.
VORWURF, DASS KAMERAAUFNAHMEN VON VERWANDTEN MITGENOMMEN WURDEN
Nach Angaben von Taştan kamen die Verwandten der Angreifer nach der Tat in die Straße, in der sich der Vorfall ereignete, und sprachen mit einem der dortigen Ladenbesitzer. Es wurde angegeben, dass diese Personen die Aufzeichnungen der Überwachungskameras, die die klarsten Bilder des Angriffs enthielten, an sich nahmen und den Ort verließen.
Dem Vorwurf zufolge sagten die Verwandten zu dem Ladenbesitzer, dem sie die Aufnahmen abnahmen: „Wenn die Polizei kommt, sagst du, dass sie bei uns sind.“
„WIR WISSEN NICHT, WER IHN GETÖTET HAT“
Den von Umut Taştan geteilten Informationen zufolge äußerten sich die Angehörigen der mit dem Vorfall in Verbindung stehenden Personen bei ihrer Aussage gegenüber der Polizei wie folgt: „Mein Sohn hat ihm eine Ohrfeige gegeben, wir wissen nicht, wer ihn getötet hat.“
WAS WAR PASSIERT?
Es war bekannt geworden, dass Hakan Tosun, von dem seit dem 10. Oktober kein Lebenszeichen mehr vorlag, infolge eines Angriffs in Esenyurt, der durch die Bemühungen seiner Familie und von Journalisten aufgedeckt wurde, auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt wurde.