Sogenannter Kongress hatte getagt: Politische Türen sollen sich für PKK-Terroristen öffnen
Okan Müderrisoğlu, Kolumnist der regierungsnahen Zeitung Sabah, bewertete in seinem Artikel den sogenannten Kongress der Terrororganisation PKK sowie mögliche Szenarien für den weiteren Prozess und erklärte: "Nach der Auflösung der PKK werden sich die politischen Kanäle für diejenigen öffnen, die sich vor der Justiz verantwortet haben."
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Im Rahmen des neuen Öffnungsprozesses, der vom Vorsitzenden der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, initiiert wurde und von der Regierung als 'Türkei ohne Terror' bezeichnet wird, ist der sogenannte Kongress der Terrororganisation PKK zusammengetreten.
Die Augen richten sich nun darauf, wann die Terrororganisation ihre Entscheidung zur Auflösung und zur Niederlegung der Waffen bekannt geben wird. Okan Müderrisoğlu, Kolumnist der regierungsnahen Zeitung Sabah, bewertete die möglichen Entwicklungen im neuen Öffnungsprozess.
Müderrisoğlu schrieb in seinem Artikel mit dem Titel "Was passiert, wenn man sich von den Waffen verabschiedet?" Folgendes:
"Wenn die Terrororganisation verschwindet, wird denjenigen, die in der Türkei keine Anschläge verübt haben, die Einreise ins Land ermöglicht und ihnen die Rückkehr in das gesellschaftliche Leben gestattet, abhängig von der Klärung ihres rechtlichen Status. Die Terrorbarone in Kandil werden entweder im Irak bleiben oder in Drittländer gehen, über die eine Einigung erzielt wurde. Die politischen Kanäle werden sich für diejenigen öffnen, die sich vor der Justiz verantwortet haben; die Art und Weise der Politikgestaltung wird nicht dem Separatismus dienen, sondern die Loyalität zum altehrwürdigen Staat wird die Grundlage bilden.
Es scheint so, als ob... der Anführer der Organisation sich auf Imralı sicher fühlt und vorerst die Insel nicht verlassen möchte. In diesem Fall könnte trotz seines Status als Häftling die Einrichtung einer physischen Arbeitsumgebung und von Kommunikationsmöglichkeiten auf der Insel sowie eine Ausweitung des Besucherkreises und der Besucherzahlen in Betracht gezogen werden."