Sohn des somalischen Präsidenten nach tödlichem Unfall ins Ausland geflohen: Harte Reaktion von İmamoğlu

Der Motokurier Yunus Emre Göçer kam ums Leben, nachdem er von dem Sohn des somalischen Präsidenten, Mohammed Hassan Shekh Mohamud, von hinten angefahren wurde. Nachdem Mohamud nach dem Vorfall zunächst freigelassen wurde, stellte sich heraus, dass er bereits 5 Tage vor der Verhängung einer Ausreisesperre das Land verlassen hatte. Ekrem İmamoğlu äußerte sich zu dem Vorfall über seinen X-Account.

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Der Motokurier Yunus Emre Göçer, der von dem Sohn des somalischen Präsidenten, Mohammed Hassan Shekh Mohamud, von hinten angefahren wurde, ist verstorben. 

Während gestern eine Ausreisesperre gegen Mohamud verhängt wurde, äußerte sich Ekrem İmamoğlu zu dem Thema und erklärte seine Unterstützung mit den Worten: "Ich wünsche Göçer Gottes Gnade und spreche seiner Familie mein Beileid aus. Wir werden diesen Fall nicht auf sich beruhen lassen. Ich werde den rechtlichen Prozess im Namen von zehntausenden Motokurier-Arbeitern bis zum Ende verfolgen."

Nach der Erklärung der Staatsanwaltschaft kam heraus, dass Mohamud, der den Tod von Göçer verursacht hatte, bereits am 2. Dezember ins Ausland geflohen war, woraufhin İmamoğlu eine Erklärung über seinen X-Account abgab.

İmamoğlu sagte dazu:

"Der Motokurier Yunus Emre Göçer war ein Bürger der Republik Türkei. Er wurde durch den Unfall, den der Sohn des somalischen Präsidenten verursacht hat, aus dem Leben gerissen. Wir sagten, wir würden den rechtlichen Prozess verfolgen, doch der Verdächtige hat die Türkei einfach so verlassen. Das Leid der Familie des Opfers wurde dadurch nur noch vergrößert. Die Mentalität, die diese Flucht zugelassen und ermöglicht hat, ist leider so hilflos, dass sie die Rechte ihrer eigenen Bürger im eigenen Land nicht verteidigen kann."