Spanien schlägt Maskenpflicht in Krankenhäusern vor
Während die Grippe- und Covid-Welle in Europa zunimmt, warnt Italien vor Rekordwerten bei Infektionen mit Atemwegserkrankungen im Land.
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Die spanische Regierung hat aufgrund der in den letzten Wochen stark angestiegenen Fälle von Atemwegsinfektionen, insbesondere der Grippe sowie Covid-19, eine Maskenpflicht in Krankenhäusern und Gesundheitszentren vorgeschlagen.
Während sich Grippe und Covid-19 in Europa rasch ausbreiten, warnte das Mittelmeerland Italien unterdessen davor, dass die Infektionsraten bei Atemwegserkrankungen im Land ein Rekordniveau erreicht haben.
Wie euronews berichtet, empfiehlt das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), dass Menschen bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben und in überfüllten Räumen oder medizinischen Einrichtungen Masken tragen sollten.
In der Erklärung wurde betont, dass ältere Menschen und Personen mit chronischen Vorerkrankungen unbedingt die nationalen Impfempfehlungen befolgen sollten. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Grippe mittlerweile häufiger auftritt als andere verbreitete Atemwegserreger, einschließlich des Sars-CoV-2-Virus, das Covid-19 verursacht.
In einigen Regionen Spaniens hatten die lokalen Behörden bereits in der vergangenen Woche Patienten, Besuchern und Krankenhauspersonal das Tragen von Masken vorgeschrieben. Die Zentralregierung schlug am Montag vor, diese Maßnahme auf das gesamte Land auszuweiten.
Es wurde mitgeteilt, dass die endgültige Entscheidung zu diesem Thema, bei dem sich die Regionalregierungen nicht einig sind, am Mittwoch getroffen werden soll.