Spannungen wegen „gefälschtem Presseausweis“ im IMM-Prozess: Haftbefehl erlassen
Im IMM-Prozess wurde ein Haftbefehl gegen eine Person erlassen, die mit einem „gefälschten Presseausweis“ in den Gerichtssaal gelangte und dort aufgenommene Bilder in den sozialen Medien teilte.
12punto
Die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy hat eine neue Untersuchung eingeleitet, nachdem Bilder und Fotos der Verhandlung in den sozialen Medien geteilt wurden. Eine Person, die mit einem „gefälschten Presseausweis“ in den Gerichtssaal des IMM-Prozesses auf dem Gelände der Marmara-Strafvollzugsanstalten in Silivri gelangte, nahm dort Aufnahmen auf und verbreitete diese in den sozialen Medien.
Die Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy hat diesbezüglich von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Straftatbestands der „unbefugten Ton- und Bildaufnahme“ eingeleitet.
Die Abteilung für Cyberkriminalität der Istanbuler Polizeidirektion wurde angewiesen, die Identität der Verdächtigen zu ermitteln. Es wurde festgestellt, dass es sich bei der Person, die mit dem gefälschten Presseausweis den Saal betrat und die Aufnahmen teilte, um E.Y.T. handelt.
In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft zu dem Vorfall heißt es: „Gegen E.Y.T., der mit einem gefälschten Presseausweis an den Verhandlungen im Gerichtssaal Nr. 1 der Marmara-Strafvollzugsanstalten vor dem 40. Schwurgericht Istanbul teilnahm und die dabei aufgenommenen Bilder über sein Social-Media-Konto verbreitete, wurden Anweisungen zur Festnahme, Durchsuchung und Beschlagnahmung erteilt.“