Spannungen zwischen Gewerkschaften: Vorwurf der 'Misshandlung eines behinderten Beamten' bei der Diyanet

Zwischen der Gewerkschaft für moralische, prinzipientreue und kompetente Diyanet- und Stiftungsmitarbeiter (MİL Diyanet-Sen) und der Diyanet-Gewerkschaft (Diyanet-Sen), die beide unter den Mitarbeitern des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) tätig sind, sind die Spannungen gestiegen. Es wurde behauptet, dass der Provinzvorsitzende der Diyanet-Sen einen behinderten Beamten im Gebäude des Muftiamtes misshandelt habe.

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MİL Diyanet-Sen behauptet, dass Müslüm Göral, der Provinzvorsitzende der Diyanet-Sen in Gaziantep, einen behinderten Beamten im Gebäude des Muftiamtes misshandelt habe.

Wie aus einem Bericht der Zeitung Cumhuriyet hervorgeht, wurde Göral nach der Einleitung einer Untersuchung vom Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) versetzt, wobei diese Entscheidung jedoch drei Monate lang nicht umgesetzt wurde.

In einer Erklärung von MİL Diyanet-Sen hieß es: „Die zuvor erlassene Entscheidung zur Versetzung außerhalb der Region wurde in eine Versetzung innerhalb der Provinz Gaziantep umgewandelt, wodurch Göral erlaubt wurde, weiterhin im Zentrum tätig zu sein.“

MİL Diyanet-Sen gab zudem an, dass Göral, dessen Dienstort aufgrund des Vorfalls der Misshandlung geändert worden war, später zum Provinzvorsitzenden von Memur-Sen in Gaziantep ernannt wurde.