Spannungen zwischen Israel und Hamas steigen: Dutzende israelische Soldaten gefangen genommen
Palästinensische Gruppen gaben bekannt, dass bei der „Al-Aqsa-Flut“-Offensive eine große Anzahl israelischer Soldaten gefangen genommen wurde.
AA
Die Hamas, die den belagerten Gazastreifen regiert, hat den Beginn der Operation Al-Aqsa-Flut gegen Israel angekündigt. Während die ganze Welt auf die Region blickt, wurde erklärt, dass in der ersten Phase der Al-Aqsa-Flut 5.000 Raketen und Mörsergranaten abgefeuert wurden.
In einer Erklärung, die zusammen mit einem Video auf dem Telegram-Kanal der Al-Qassam-Brigaden veröffentlicht wurde, hieß es: "Dutzende israelische Soldaten, die während der Al-Aqsa-Flut gefangen genommen wurden, befinden sich in den Händen der Al-Qassam-Brigaden."
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass es sich bei drei Personen im Video, die keine Militäruniformen trugen, ebenfalls um "israelische Soldaten" handele, wurden keine genauen Angaben zur Anzahl der gefangenen Soldaten gemacht.
Abu Hamza, Sprecher der Al-Quds-Brigaden, dem bewaffneten Flügel der Bewegung Islamischer Dschihad, erklärte ebenfalls: "Wir haben eine Reihe zionistischer Soldaten in unserer Gewalt."
Abu Hamza merkte zudem an, dass die Al-Quds-Brigaden gemeinsam mit anderen palästinensischen Gruppen im Rahmen der "Al-Aqsa-Flut" eine Reihe von Angriffen hinter den feindlichen Linien durchgeführt hätten. Von israelischer Seite gab es bisher keine Stellungnahme zu diesen Erklärungen der palästinensischen Gruppen.
Die Al-Qassam-Brigaden hatten am Morgen einen umfassenden Angriff auf Israel mit dem Namen "Al-Aqsa-Flut" gestartet. Während Tausende Raketen von Gaza in Richtung Israel abgefeuert wurden, drangen bewaffnete Gruppen in die Siedlungen in der Region ein. Die israelische Armee gab ihrerseits bekannt, dass sie mit Dutzenden Kampfflugzeugen einen Angriff auf den Gazastreifen gestartet habe.