Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst verpufft: Erdoğan reiste mit rund 2.000 Personen zum Klimagipfel nach Baku!
Es wurde bekannt, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit einer Delegation von rund 2.000 Personen zum UN-Klimagipfel COP29 in Baku gereist ist. Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, reagierte darauf mit den Worten: „Verschwendung findet nicht nur im öffentlichen Sektor statt, jeder, der die Gelegenheit findet, sagt: 'Ich will auch mit'. Auch regierungsnahe Nichtregierungsorganisationen werden auf diese Weise begünstigt.“
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Die Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst, die Vizepräsident Cevdet Yılmaz sowie der Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, im Mai angekündigt hatten, sind praktisch wirkungslos geblieben.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, kam heraus, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit rund 2.000 Personen zum UN-Klimagipfel COP29 nach Baku gereist ist.
Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, erklärte, dass insgesamt 1.860 Personen Erdoğan begleitet hätten. In einer Fernsehsendung äußerte sich Babacan dazu wie folgt: „Achten Sie darauf, Verschwendung findet nicht nur im öffentlichen Sektor statt. Wer die Gelegenheit findet, sagt: 'Ich habe das noch nie gesehen, ich will auch mit, ich will auch mit' – es ist kaum zu glauben!“
Babacan sagte weiter:
WER DIE GELEGENHEIT FINDET, REIST MIT
„Auch regierungsnahe Nichtregierungsorganisationen werden auf diese Weise begünstigt. In Aserbaidschan fanden kürzlich die COP-Treffen statt. Es handelt sich um die jährliche UN-Konferenz der Vertragsparteien zum Thema Umwelt. Aus der Türkei nahmen 1.860 Personen an diesem Treffen teil. Unsere Abgeordnete Evrim Hanım war ebenfalls dabei. Sie hat ihre Kosten selbst getragen. Unsere Abgeordnete berichtete uns, dass nicht nur Ausschussmitglieder, sondern auch Abgeordnete der Regierungspartei, die vom Ministerium speziell eingeladen wurden, teilgenommen haben. Es waren auch zahlreiche Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen dabei. Ich glaube, unter den 1.860 Personen war unsere Abgeordnete die einzige, die ihre Kosten selbst getragen hat. Auch bei einigen Nichtregierungsorganisationen gibt es Probleme. Wer die Gelegenheit findet, beteiligt sich an der Verschwendung. Ein kleiner Kreis, der die Möglichkeiten dazu hat, in einem Land, in dem Millionen Arme unter Entbehrungen leiden. Das ist die Situation, in der wir uns derzeit befinden.“