Spionageermittlungen gegen die Assan-Gruppe: Haftbefehle gegen drei Personen
Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wegen militärischer Spionage wurden drei mit der ASSAN Group in Verbindung stehende Personen festgenommen. Unter den Verdächtigen befinden sich ein ehemaliger Oberst, ein ehemaliger Mitarbeiter der MKE sowie ein derzeitiger Angestellter von ASSAN.
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Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wegen militärischer Spionage wurden drei mit der ASSAN Group in Verbindung stehende Personen festgenommen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen ehemaligen Oberst, einen ehemaligen Mitarbeiter der Maschinen- und Chemieindustrie-Anstalt (MKE) sowie einen derzeit bei ASSAN beschäftigten Mitarbeiter. Es heißt, die Operation sei Teil einer umfassenden Untersuchung zu Spionageaktivitäten innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
DURCHSUCHUNGEN BEI GLEICHZEITIGER OPERATION
Während an den Adressen der festgenommenen Verdächtigen Durchsuchungen durchgeführt wurden, wurden digitale Materialien und einige Dokumente beschlagnahmt. Die Operation wurde als Ergebnis einer langwierigen Untersuchung eingeleitet. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, eine Rolle bei der illegalen Beschaffung geheimer militärischer Informationen und deren Weitergabe an die ASSAN Group gespielt zu haben.
ATTENTATSVERSUCH WAR AUSLÖSER DER ERMITTLUNGEN
Die Ermittlungen begannen ursprünglich mit dem Vorwurf eines versuchten Attentats auf Aziz İhsan Aktaş. Nachdem Drohungen gegen das Leben von Aktaş bekannt wurden, weitete sich die Untersuchung aus und erreichte die ASSAN Group. Der ehemalige Rechtsberater des Unternehmens und ehemalige MKE-Präsident İsmet Sayhan wurde wegen des Vorwurfs der „militärischen Spionage“ inhaftiert und war damit die erste Person, die im Rahmen der Ermittlungen festgenommen wurde.
AUCH ASSAN-GRUPPEN-FÜHRUNGSKRÄFTE INHAFTIERT
In späteren Phasen der Ermittlungen wurden auch der Eigentümer der ASSAN Group, Emin Öner, sowie der Geschäftsführer Gürcan Okumuş inhaftiert. Während Öner sowohl mit Vorwürfen der „FETÖ-Mitgliedschaft“ als auch der „Spionage“ konfrontiert ist, wird gegen Okumuş lediglich wegen „Spionage“ ermittelt. Laut den Akten der Staatsanwaltschaft wird Öner und Okumuş vorgeworfen, geheime Informationen von TÜBİTAK SAGE und MKE illegal an ihr Unternehmen weitergegeben und mit diesen Informationen strategische Ausrüstung hergestellt zu haben.