Staatsanwalt im Neugeborenen-Skandal, Yavuz Engin, mit scharfen Worten gegen Yılmaz Güney: 'Ein Staatsfeind, heimatlos'

Staatsanwalt Yavuz Engin, der durch die Ermittlungen im „Neugeborenen-Skandal“ bekannt wurde, äußerte sich in den sozialen Medien scharf über Yılmaz Güney.

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Staatsanwalt Yavuz Engin, der durch die Ermittlungen im „Neugeborenen-Skandal“ Aufmerksamkeit erregte und eine zentrale Rolle in diesem Fall spielt, sorgte mit einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account für Aufsehen. 

Engin äußerte sich dabei sehr scharf über den Filmschaffenden Yılmaz Güney.

'EIN STAATSFEIND, HEIMATLOS'

In seinem Beitrag, den er mit einem türkischen Flaggen-Emoji versah, schrieb Yavuz Engin: „Das Gedächtnis der Türken muss stark sein, man muss Freunde und Feinde kennen.“ Er fügte hinzu: „Die Person namens Yılmaz Güney ist ein Mörder eines Richters. Er ist ein Staatsfeind mit terroristischer Gesinnung. Er ist heimatlos. Lassen Sie Ihre Kinder ihn nicht sehen.“ 

SEINE WORTE VOR GERICHT SORGTEN FÜR AUFSEHEN

Staatsanwalt Yavuz Engin hatte im Prozess um den „Neugeborenen-Skandal“, in dem Mustafa Kemal Zengin und 12 weitere Angeklagte vor Gericht stehen, erklärt, dass die Angeklagten ihn und seine Familie mit dem Tod bedroht hätten. Seine Worte „Ich habe 16 Kugeln und ein Leben; wenn sie die Kraft dazu haben, sollen sie kommen und es sich holen“, hatten den Prozess maßgeblich geprägt.