Staatsanwaltschaft gibt bekannt: Zwangsverwaltung für Tele1 angeordnet

Für den Fernsehsender TELE 1, dessen Chefredakteur der im Rahmen einer Spionageermittlung festgenommene Journalist Merdan Yanardağ ist, wurde eine Zwangsverwaltung angeordnet. In einer Erklärung der Staatsanwaltschaft heißt es, die Verwaltung sei an den Einlagensicherungsfonds TMSF übertragen worden, da der Sender während des Ermittlungsverfahrens für Straftaten genutzt worden sei.

12punto

Für den Fernsehsender TELE 1, dessen Chefredakteur der im Rahmen einer vom Istanbuler Generalstaatsanwalt geführten „Spionage“-Ermittlung festgenommene Journalist Merdan Yanardağ ist, wurde eine Zwangsverwaltung angeordnet. In einer diesbezüglichen Erklärung der Staatsanwaltschaft wurden folgende Angaben gemacht:

Im Rahmen der von unserer Generalstaatsanwaltschaft geführten und in unserer heutigen früheren Pressemitteilung detailliert beschriebenen Ermittlungen;

wurde festgestellt, dass der bei dem Fernsehsender TELE1 als Chefredakteur tätige und wegen Spionage festgenommene Verdächtige Merdan

Yanardağ durch seine Worte und Handlungen mehrfach Straftaten im Zusammenhang mit der Ermittlung begangen hat, er der faktische

Nutzer des Senders ist, in den offiziellen Unterlagen sein Sohn Alp Yanardağ als Unternehmensinhaber geführt wird und er den Fernsehsender TELE1 für diese Straftaten genutzt hat. Aufgrund dieser Begründung wurde durch das Istanbuler Friedensstrafgericht mit heutigem Beschluss entschieden, den Einlagensicherungsfonds (TMSF) als Zwangsverwalter für die ABC RADYO TELEVİZYON VE DİJİTAL YAYINCILIK ANONİM ŞİRKETİ, die Eigentümerin des Senders ist, einzusetzen.

Dies wird der Öffentlichkeit hiermit bekannt gegeben. 24.10.2025

Generalstaatsanwaltschaft Istanbul