Staatsanwaltschaft Istanbul gibt bekannt: Schlag gegen Spionage der VAE

Im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft Istanbul koordinierten Untersuchung wurde festgestellt, dass der Geheimdienst der Vereinigten Arabischen Emirate versucht hat, biometrische Daten von Mitarbeitern der Verteidigungsindustrie und kritischen Institutionen in der Türkei zu sammeln. Bei der durchgeführten Operation wurden drei Personen festgenommen und ein Haftbefehl gegen eine weitere Person erlassen.

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Wie die Staatsanwaltschaft Istanbul mitteilte, wurden Aktivitäten von Personen, die dem Geheimdienst der Vereinigten Arabischen Emirate unterstehen, aufgedeckt, die in der Türkei „politische oder militärische Spionage“ betrieben haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurde erklärt, dass die Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizeidirektion und der Nationale Geheimdienst (MİT) gemeinsam operiert haben.

KRITISCHE EINRICHTUNGEN IM VISIER

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass Geheimdienstmitarbeiter der VAE über eine Leitung eines Mobilfunkanbieters in der Türkei gefälschte Profile erstellt haben. Über diese Profile wurde versucht,

Führungspersonal in Unternehmen der Verteidigungsindustrie,

eine vom Außenministerium genutzte Telefonleitung,

sowie Personen in kritischen Positionen, die in Kontakt mit offiziellen Vertretern ausländischer Staaten stehen,

biografische Daten zu sammeln.

AKTIVITÄTEN ÜBER MOBILFUNKLEITUNG DURCHGEFÜHRT

Die Ermittlungen ergaben, dass eine türkische GSM-Karte für Spionagezwecke erworben und in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht wurde, um sie dort an Geheimdienstmitarbeiter zu übergeben. Es wurde festgestellt, dass vier miteinander in Verbindung stehende Personen an diesem Prozess beteiligt waren.

OPERATION AM 25. NOVEMBER DURCHGEFÜHRT

Es wurde mitgeteilt, dass die Operation gegen die identifizierten Personen am 25. November 2025 stattfand. Im Zuge des Einsatzes wurden drei Personen festgenommen, während gegen eine weitere, sich im Ausland befindliche Person ein Haftbefehl erlassen wurde.