Staatsrat hat entschieden: Gemälde von Fatih Sultan Mehmet ist echt
Der Staatsrat (Danıştay) hat seine Entscheidung bezüglich der Untersuchung des Innenministeriums zum Gemälde von Fatih Sultan Mehmet getroffen, das die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) im Jahr 2020 erworben hatte. Es wurde festgestellt, dass das Gemälde original ist und kein öffentlicher Schaden entstanden ist.
12punto
Der Staatsrat hat seine Entscheidung nach der vom Innenministerium eingeleiteten Untersuchung zu dem Gemälde von Fatih Sultan Mehmet bekannt gegeben, das aus dem Atelier des venezianischen Malers Gentile Bellini stammt und 2020 von der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) erworben wurde. Der Staatsrat entschied, dass das Gemälde original ist und beim Kaufprozess kein öffentlicher Schaden entstanden ist.
Das Gemälde von Fatih Sultan Mehmet, das am 25. Juni 2020 bei einer Auktion im Auktionshaus Christie’s in der britischen Hauptstadt London von İBB-Vertretern für 7,9 Millionen Lira ersteigert wurde, wurde nach Istanbul gebracht und im İBB-Präsidialgebäude ausgestellt.
GEMÄLDE WURDE UNTERSUCHT
Nachdem das Gemälde nach Istanbul gebracht worden war, wurde es jedoch aufgrund der Anzeige eines Bürgers, das „Gemälde sei eine Fälschung“, vom Innenministerium einer Voruntersuchung unterzogen. Die auf Anweisung des damaligen Innenministers Süleyman Soylu eingeleitete Untersuchung richtete sich gegen Beamte, darunter den İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, der das Gemälde erworben hatte, sowie den damaligen Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen der İBB, Mehmet Alkanalka.
Wie 10Haber berichtet, stellte die Erste Kammer des Staatsrates bei den Untersuchungen fest, dass das Gemälde original ist und bei der Auktion sowie den Zahlungsabwicklungen kein öffentlicher Schaden entstanden ist. Aus diesem Grund wurde einstimmig beschlossen, die gegen die İBB-Beamten erteilte Ermittlungserlaubnis aufzuheben.