Starker Südwestwind trifft Istanbul: Boote gesunken, Verbindungen gestrichen

Der heftige Südwestwind (Lodos), der in Istanbul immer stärker wird, hat insbesondere in den Küstenregionen zu erheblichen Problemen geführt. In Tuzla sanken einige vor Anker liegende Boote aufgrund der hohen Wellen; der Fährverkehr und der Seilbahnbetrieb wurden eingestellt.

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Der starke Südwestwind, der seit den Morgenstunden in ganz Istanbul zu spüren ist, beeinträchtigt das Leben in der Stadt weiterhin massiv. Nachdem das Meteorologische Amt vorab gewarnt hatte, nahm der Wind an Intensität zu und sorgte vor allem in den Küstengebieten für gefährliche Szenen.

BOOTE IN TUZLA HATTEN KEINE CHANCE

An der Küste von Tuzla, einem der Orte auf der anatolischen Seite, an denen der Sturm am stärksten zu spüren war, konnten die vor Anker liegenden Boote den hohen Wellen nicht standhalten. Auf den von Hava Forum geteilten Aufnahmen war zu sehen, wie die durch den Südwestwind verursachten Wellen die Boote beschädigten und einige von ihnen kenterten und sanken.

WELLEN ÜBERFLUTETEN DIE KÜSTE

In den geteilten Aufnahmen wurde deutlich, wie das Meer stellenweise über die Ufer trat und die Boote durch die heftigen Wellen gegen die Betonmauern geschleudert wurden. Während die Boote aufgrund des starken Windes unkontrolliert umhergeworfen wurden, erlebten die Anwohner und Bootsbesitzer in der Region schwierige Momente. Die Behörden erneuerten ihre Warnungen, sich nicht in der Nähe der Küstenlinie aufzuhalten und vorsichtig zu sein.

FÄHRVERKEHR EINGESTELLT

Die widrigen Wetterbedingungen wirkten sich auch auf den Seeverkehr aus. Die zur Stadtverwaltung Istanbul gehörende Gesellschaft Şehir Hatları AŞ sowie die Istanbuler Seebusse (İDO) gaben bekannt, dass die Verbindungen aufgrund des Südwestwinds gestrichen wurden.

In einer auf der Website von Şehir Hatları AŞ veröffentlichten Erklärung hieß es: „Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen können unsere Verbindungen bis auf Weiteres nicht durchgeführt werden.“

Auch auf der offiziellen Website von İDO wurde eine ähnliche Erklärung veröffentlicht, in der mitgeteilt wurde, dass die Außenlinien aufgrund der schlechten Wetterbedingungen gestrichen wurden.

SEILBAHNBETRIEB UNTERBROCHEN

Die Auswirkungen des Sturms waren auch im Nahverkehr zu spüren. Metro Istanbul gab über seine Social-Media-Konten bekannt, dass auf den Seilbahnlinien kein Betrieb möglich sei. In der Erklärung wurde angegeben, dass der Seilbahnbetrieb aufgrund des starken Windes und der Wetterlage vorübergehend eingestellt wurde.