Steinwurf-Angriff auf das Gebäude des CHP-Bezirksverbands Şehzadeler

Es wurde bekannt, dass der Angreifer angab, ihm sei eine Anstellung bei der Stadtverwaltung versprochen, diese jedoch nicht eingehalten worden, woraufhin er aus Wut über diese Situation die Fensterscheiben eingeschlagen habe.

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Bei einem Vorfall, der sich gestern Abend im Bezirk Şehzadeler in Manisa ereignete, kam es zu einem Steinwurf-Angriff auf das Gebäude des Bezirksverbands der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP). Der 35-jährige Y.T. erschien gegen 21.15 Uhr am Parteigebäude im Stadtviertel 1. Anafartalar und verursachte Sachschaden, indem er die Scheiben der Eingangstür einschlug. Nach der Meldung des Angriffs wurden Polizeieinheiten zum Tatort entsandt. Es wurde festgestellt, dass der Verdächtige unmittelbar nach der Tat geflohen war.

Während die Polizeieinheiten ihre Ermittlungen am Tatort fortsetzten, begab sich Y.T. kurze Zeit später zum Polizeipräsidium des Bezirks Şehzadeler, gab an, den Angriff selbst verübt zu haben, und stellte sich. In seiner ersten Aussage gab der festgenommene Verdächtige an, dass ein Versprechen auf eine Anstellung bei der Stadtverwaltung nicht eingehalten worden sei; aus Wut darüber habe er die Scheiben eingeschlagen. Die Ermittlungen dauern an.

'WIR HABEN VOR NICHTS ANGST'

Nachdem der CHP-Bezirksvorsitzende von Şehzadeler, Mert Özkösemen, und der Bürgermeister von Şehzadeler, Hakan Şimşek, von dem Angriff erfahren hatten, begaben sie sich zum Parteigebäude, um den Tatort zu untersuchen. Nachdem die Vorsitzenden Informationen von den Behörden über den Vorfall erhalten hatten, erklärten sie, dass sie den Prozess genau verfolgen würden.

Der CHP-Bezirksvorsitzende von Şehzadeler, Mert Özkösemen, äußerte sich nach dem Vorfall wie folgt: 'Heute Abend wurde leider ein abscheulicher Angriff auf unseren Bezirksverband verübt. Eine uns völlig unbekannte Person hat die Fenster unseres Bezirksverbands mit Steinen beworfen. Wir sind die Partei, die die Türkei gegründet und befreit hat. Wir haben vor nichts Angst. Ich hoffe, dass diese Kultur der Gewalt ein Ende findet. Außer dem Sachschaden haben wir keine weiteren Schäden zu beklagen. Wir waren selbst bei Besuchen in den Stadtvierteln, glücklicherweise waren wir hier nicht bei der Arbeit. Wir haben unsere Aussage bei der Polizei gemacht. Ich hoffe, dass wir solche negativen Ereignisse nicht noch einmal erleben und dass niemand es wagt, so etwas zu tun. Wir haben Anzeige erstattet.'

Nach dem Vorfall wurde mitgeteilt, dass der tägliche Betrieb im Gebäude des Bezirksverbands sicher fortgesetzt werde und der Angriff lediglich zu Sachschäden geführt habe.