Steinwürfe auf Kaffeekette-Filiale während Protest in Diyarbakır
Nachdem der Hamas-Politbürochef Ismail Haniye, der bei einem Attentat im Iran ums Leben kam, vor seinem Tod dazu aufgerufen hatte, am 3. August weltweit auf die Straße zu gehen, versammelten sich in Diyarbakır Tausende Menschen. Ein Versuch einiger Teilnehmer, nach dem Protest eine Filiale einer Kaffeekette mit Steinen zu bewerfen, wurde durch Sicherheitsmaßnahmen der Polizei verhindert.
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Nach dem Aufruf des Hamas-Politbürochefs Ismail Haniye, der vor seiner Ermordung dazu aufgerufen hatte, am 3. August weltweit auf die Straße zu gehen, protestierte eine von zivilgesellschaftlichen Organisationen angeführte Gruppe in Diyarbakır gegen den Völkermord in Gaza.
Tausende Menschen versammelten sich am Fırat-Boulevard im Bezirk Kayapınar und marschierten bis vor ein Einkaufszentrum am Yenihal-Boulevard.
Die Gruppe marschierte mit palästinensischen Flaggen und Fotos des Hamas-Politbürochefs Ismail Haniye, rief religiöse Parolen und skandierte Slogans gegen Israel.
Der Polizeipräsident der Provinz, Fatih Kaya, erschien ebenfalls vor Ort, wo umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
DURCH POLIZEI VERHINDERT
Anschließend bewarfen einige Personen aus der Gruppe eine Filiale einer Kaffeekette mit Steinen.
Dank der von der Polizei getroffenen Sicherheitsmaßnahmen entstand an dem Geschäft kein Schaden. Ein Sicherheitsbeauftragter der Polizeidirektion der Provinz wandte sich an die Menge und sagte: "Was einem Muslim gebührt, ist besonnenes Handeln. Bitte bleiben Sie besonnen. Lassen Sie uns so handeln, wie es Diyarbakır würdig ist. Wir sind die Kollegen des Polizisten, der gestern in Kastamonu gefallen ist. Wir sind die Polizisten, die Ihre Kinder vor Drogen retten. Die Steine, die Sie werfen, treffen uns. Bitte bleiben Sie ruhig."
Daraufhin löste sich die Menge friedlich auf.
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