Stellungnahme der BTK zum Skandal um gefälschte E-Signaturen: Starke Maßnahmen wurden ergriffen

Die BTK hat eine Erklärung zu dem Skandal um gefälschte E-Signaturen abgegeben, der die türkische Öffentlichkeit erschüttert hat.

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In einer schriftlichen Stellungnahme der BTK zu den Fällen gefälschter E-Signaturen heißt es: „Der juristische Prozess bezüglich der in den letzten Tagen öffentlich gewordenen Fälle gefälschter E-Signaturen wurde nach einer Beschwerde einer Universität sowie auf Grundlage technischer Feststellungen des Nationalen Zentrums für die Reaktion auf Cyber-Vorfälle (USOM) der Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologien (BTK) eingeleitet.

Die umfassenden Untersuchungen zu den Fällen gefälschter E-Signaturen (NES – Qualifiziertes Elektronisches Zertifikat) wurden ab August 2024 von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara in ein gerichtliches Ermittlungsverfahren überführt.

Die von der BTK identifizierten 35 gefälschten E-Signaturen wurden umgehend annulliert; in anschließenden Arbeiten wurden weitere 9 gefälschte E-Signaturen gelöscht und die Sicherheitsmechanismen gegen Fälschungen durch die Ergreifung stärkerer Maßnahmen erhöht.

Um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, wurde sichergestellt, dass an alle mit der T.C.-Identitätsnummer verknüpften Mobilfunknummern aller NES-Inhaber eine SMS gesendet wurde, die einen Absender mit dem Namen des ESHS-Anbieters enthält.

Mit der entsprechenden SMS wurde den Bürgern mitgeteilt, dass die in ihrem Namen erstellten sicheren elektronischen Signaturen über den Dienst ‚Abfrage qualifizierter elektronischer Zertifikate‘ auf dem E-Government-Portal unter der Adresse https://turkiye.gov.tr/btv-elektronik-imza-sertifikalari-sorgulama abgefragt werden können. Unsere Behörde setzt den Kampf gegen digitale Fälschungen entschlossen fort“, so die Erklärung.