Stellungnahme der DEM-Partei zum Brand zwischen Diyarbakır und Mardin
In einer Erklärung zu dem Brand zwischen Diyarbakır und Mardin teilte die DEM-Partei mit: „Bei keiner Katastrophe und keinem Unglück stehen der Staat und die Regierung an der Seite des Volkes. Sie sind bei Erdbeben nicht da, bei Bränden nicht da, bei Überschwemmungen nicht da.“
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Bei einem Stoppelfeldbrand in den Landkreisen Çınar in Diyarbakır und Mazıdağı in Mardin kamen 5 Menschen ums Leben, 44 weitere wurden verletzt, 10 davon schwer.
Nach der Katastrophe gab Justizminister Yılmaz Tunç bekannt, dass die Generalstaatsanwaltschaft von Çınar eine Untersuchung zu dem Brand eingeleitet habe.
Auch die Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) gab eine schriftliche Erklärung zu dem Brand ab.
„Dieses Unglück hat einmal mehr gezeigt, dass der Staat und die Regierung bei keiner Katastrophe und keinem Unglück an der Seite des Volkes stehen“, hieß es in der Erklärung, die folgende Aussagen enthielt:
„Wir heilen die Wunden der Brandkatastrophe gemeinsam mit unserem Volk. Unser Schmerz ist groß, unser Beileid gilt unserem Volk. Wir wünschen unseren Verletzten eine baldige Genesung. Angesichts des Unglücks, bei dem die Regierung zu spät reagierte und unzureichende Maßnahmen ergriff, mobilisierten sich unsere Kommunalverwaltungen in der gesamten Region, insbesondere in Diyarbakır, Mardin und Van, um den Brand zu bekämpfen und dem Volk Hilfe zu leisten.
Unsere Ko-Bürgermeister, unsere Abgeordneten sowie die Ko-Vorsitzenden unserer Bündnispartei DBP, Çiğdem Kılıçgün Uçar und Keskin Bayındır, teilen in den betroffenen Dörfern das Leid mit der Bevölkerung und arbeiten weiterhin daran, die Wunden zu heilen.
Dieses Unglück hat einmal mehr gezeigt, dass der Staat und die Regierung bei keiner Katastrophe und keinem Unglück an der Seite des Volkes stehen. Sie sind bei Erdbeben nicht da, bei Bränden nicht da, bei Überschwemmungen nicht da. Aber wir haben gemeinsam mit unserem Volk die Kraft, jede Art von Katastrophe zu überwinden!“
Mardin-Diyarbakır arasında dün gece saatlerinde başlayan ve yerleşim yerlerine kadar yayılarak 7 kişinin hayatını kaybetmesine, 10’u ağır olmak üzere 44 kişinin yaralanmasına neden olan yangın faciasının yaralarını halkımızla birlikte sarıyoruz. Acımız büyük, halkımızın başı sağ… pic.twitter.com/fWk0IDX9yD
— DEM Parti (@DEMGenelMerkezi) June 21, 2024
WAS WAR PASSIERT?
Der Brand brach gestern gegen 22:15 Uhr im ländlichen Viertel Köksalan im Landkreis Çınar aus. Die Flammen breiteten sich aufgrund des Windes auf die umliegenden Viertel Bağacık, Ağaçsever und Yazçiçeği aus.
Nach der Alarmierung wurden zahlreiche Feuerwehr-, Rettungsdienst-, UMKE- und Gendarmerieeinheiten in die Region entsandt. Während einige der Verletzten in das staatliche Krankenhaus von Çınar gebracht wurden, wurden Schwerverletzte in Krankenhäuser in der Stadt verlegt.
Der Brand wurde nach vierstündigen Löscharbeiten von den Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten in der Region dauerten bis in die Morgenstunden mit Unterstützung der Feuerwehr und eines Hubschraubers des Provinzgendarmeriekommandos an. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten leitete die Generalstaatsanwaltschaft von Diyarbakır eine Untersuchung ein.
AUSMASS DER KATASTROPHE AUS DER LUFT SICHTBAR
Während die Ursache des Brandes noch untersucht wird, wurden die Auswirkungen des Feuers mit den ersten Sonnenstrahlen deutlich sichtbar.
Die vom Brand betroffenen Gebiete, die die Nacht in ein tiefes Rot tauchten, wurden per Drohne aus der Luft aufgenommen.