Stellungnahme der Migrationsbehörde zu den Vorfällen in Kayseri
Die Migrationsbehörde hat nach Behauptungen, wonach die in Kayseri angegriffenen Syrer abgeschoben werden sollen, eine neue Erklärung abgegeben.
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Die Migrationsbehörde hat eine Erklärung zu den Behauptungen abgegeben, dass die in Kayseri angegriffenen Syrer abgeschoben werden sollen.
Die Migrationsbehörde stellte klar, dass die Abschiebebehauptungen nicht der Wahrheit entsprechen.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die syrische Familie in eine andere Provinz verlegt wurde, heißt es:
'Die in einigen Nachrichtenportalen verbreiteten und über soziale Medien geteilten Behauptungen, dass die Syrer, die Anzeige erstattet haben, weil sie in Kayseri angegriffen wurden, abgeschoben werden sollen, entsprechen absolut nicht der Wahrheit.
Bei dem Vorfall, der sich am 1. Juli 2024 im Stadtviertel Selçuklu in Kayseri ereignete, kam es zu einem verbalen Streit zwischen türkischen Staatsbürgern, die auf der Straße vorbeigingen, und einer 15-jährigen Person syrischer Staatsangehörigkeit, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon ihres Hauses befand.
Infolge dieses Streits erstatteten die türkischen Staatsbürger am 5. Juli 2024 Anzeige gegen die syrische Person mit der Begründung, sie habe sie beleidigt.
Die Registrierung der syrischen Person, gegen die aufgrund der Anzeige ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde, sowie ihrer Familie wurde auf eigenen Wunsch und aus Sicherheitsgründen, um eine Eskalation der Ereignisse zwischen den Parteien zu verhindern, in eine andere unserer Provinzen verlegt und ihre Überführung wird sichergestellt.'