Stellungnahme der Polizei zu angeblichem Aufstand im Gefängnis von Konya: Berichte sind unbegründet
Nachdem Gerüchte über einen Aufstand in der geschlossenen Strafvollzugsanstalt Typ E in Konya die Runde machten und sich Angehörige vor dem Gefängnis versammelten, folgte ein Dementi der Polizei.
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Berichte über einen angeblichen Aufstand in der geschlossenen Strafvollzugsanstalt Typ E in Konya in der Nacht führten dazu, dass sich Angehörige von Häftlingen vor dem Gefängnis versammelten. Nachdem sich die Gerüchte schnell verbreiteten und sich eine Menschenmenge vor Ort bildete, wurden zahlreiche Polizeieinheiten an den Ort des Geschehens entsandt.
Der Polizeipräsident der Provinz Konya, Necmettin Koç, kam vor das Gefängnis und sprach über ein Megafon zur Menge. Koç erklärte, dass die notwendigen Untersuchungen in der Einrichtung durchgeführt worden seien und es keinerlei Unruhen oder Versuche eines Aufstands gebe.
Das Warten der Familien vor dem Gefängnis dauerte bis in die frühen Morgenstunden an. Die Polizeidirektion der Provinz Konya veröffentlichte zudem eine schriftliche Stellungnahme zu den Vorwürfen.
''Es wurde festgestellt, dass am 10.08.2026 in einigen Presseorganen und auf Websites Nachrichten unter der Überschrift ‚Aufstand im Gefängnis von Konya ausgebrochen‘ verbreitet wurden. Die besagten Nachrichten sind unbegründet; da es im Gefängnis von Konya keinen Aufstand gibt, entsprechen diese Berichte nicht der Wahrheit. Die zuständigen staatlichen Stellen führen die notwendigen Untersuchungen und Nachverfolgungen gegen diese Art von Desinformation durch.''
Die Polizeidirektion betonte, dass man den unbegründeten Behauptungen, die die Öffentlichkeit in die Irre führen und Panik schüren, keinen Glauben schenken dürfe.