Stellungnahme der TSK zum Säbel-Eid: 'Die Nichtbefolgung von Befehlen ist ein Problem'

Die türkischen Streitkräfte (TSK) haben sich zu der Untersuchung geäußert, die nach dem Säbel-Eid der frisch graduierten Leutnants bei der Abschlussfeier der Militärakademie eingeleitet wurde. Die TSK betonte, dass die Leutnants Befehle missachtet hätten und dieses Verhalten dem Ansehen der Armee schade.

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Die Untersuchung, die nach der Abschlussfeier der Militärakademie im Zusammenhang mit dem Säbel-Eid der frisch graduierten Leutnants nach dem Rufen des Slogans „Wir sind die Soldaten von Mustafa Kemal” eingeleitet wurde, ist abgeschlossen.

Ebru Eroğlu wurde mitgeteilt, dass sie mit der Forderung nach Entlassung an den Hohen Disziplinarausschuss überwiesen wurde.

Diesbezüglich gab es eine Stellungnahme der türkischen Streitkräfte (TSK).

"SIE HABEN DIE TSK ZUR DISKUSSION GESTELLT UND IHR ANSEHEN GESCHÄDIGT"

In der Erklärung wurden folgende Aussagen getroffen:

Das betreffende Personal wurde an den Hohen Disziplinarausschuss überwiesen. Das Problem ist nicht der verlesene Text, sondern die Nichtbefolgung von Befehlen. Sie haben die TSK zur Diskussion gestellt und ihr Ansehen geschädigt.

WAS WAR PASSIERT?

Nach der Abschlussfeier der Militärakademie am 30. August hatten die Leutnants eine Säbelzeremonie abgehalten und den Slogan „Wir sind die Soldaten von Mustafa Kemal” gerufen.

Nach der Säbelzeremonie der Leutnants gab es scharfe Reaktionen aus Regierungskreisen; gegen die Leutnants wurden zunächst Ermittlungen und anschließend ein Disziplinarverfahren eingeleitet.