Stellungnahme des Außenministeriums zu Merih Demiral
Das Außenministerium erklärte: „Die Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die UEFA gegen unseren Nationalspieler Merih Demiral ist inakzeptabel.“
İHA
In einer schriftlichen Erklärung des Außenministeriums hieß es: „Die Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die UEFA gegen unseren Nationalspieler Merih Demiral nach dem Fußballspiel zwischen unserer A-Nationalmannschaft und der österreichischen A-Nationalmannschaft im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2024 gestern (2. Juli) ist inakzeptabel.
Andererseits wird bewertet, dass die Reaktionen der deutschen Behörden gegenüber Herrn Demiral selbst Fremdenfeindlichkeit enthalten, während im Bericht des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz vom September 2023 betont wurde, dass nicht jeder, der das Wolfsgruß-Zeichen zeigt, als rechtsextrem eingestuft werden kann, und das ‚Wolfsgruß‘-Zeichen in Deutschland kein verbotenes Symbol ist“, hieß es weiter.
In der Erklärung wurde zudem betont: „Wir verurteilen die politisch motivierten Reaktionen auf die Verwendung eines historischen und kulturellen Symbols während einer Jubelfeier bei einem Sportereignis, die niemanden zum Ziel hatte.“