Stellungnahme des Bildungsministeriums zu ÇEDES: 'DİB-Mitarbeiter führen keine Aktivitäten im Klassenzimmer durch'
Quellen aus dem Bildungsministerium (MEB) haben auf Fragen zum ÇEDES-Projekt reagiert, das in der Öffentlichkeit für breite Kritik gesorgt hat. In der Erklärung des Ministeriums heißt es: „Es ist nicht vorgesehen, dass Mitarbeiter des DİB, wie in der Öffentlichkeit dargestellt, Aktivitäten innerhalb der Klassenzimmer durchführen.“
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Im Rahmen des ÇEDES-Projekts werden weiterhin Imame und geistliche Berater an Schulen eingesetzt.
Quellen aus dem Bildungsministerium (MEB) haben nun eine Erklärung zu der Praxis abgegeben, die in der Öffentlichkeit auf Kritik gestoßen ist.
Laut einem Bericht von Esma Altın in der Zeitung Türkiye lautet die Antwort des MEB auf die genannten Kritikpunkte wie folgt:
„BESUCHE IN ALTERSHEIMEN UND AN 'HISTORISCHEN ORTEN' WERDEN DURCHGEFÜHRT“
„Die Teilnahme am Projekt ist nicht verpflichtend, sondern basiert vollständig auf Freiwilligkeit; Schüler können dem Werte-Club mit einer Einverständniserklärung der Eltern beitreten.
Es ist nicht vorgesehen, dass Mitarbeiter des DİB, wie in der Öffentlichkeit dargestellt, Aktivitäten innerhalb der Klassenzimmer durchführen. Zudem werden vom DİB keine Ernennungen an Schulen vorgenommen. Es besteht keine Verpflichtung, dass die Lehrkraft des Werte-Clubs ein Lehrer für Religionskultur und Ethik sein muss. Lehrer aller Fachrichtungen können im Werte-Club tätig sein. Im Rahmen des Projekts gibt es keine Bedingung für die Zuweisung von geistlichen Beratern an Schulen.
Die Behauptung, dass Lehrer an den Schulen unzureichend seien oder übergangen würden, entspricht nicht der Wahrheit. Bei Aktivitäten außerhalb der Schule plant der DİB-Mitarbeiter die Veranstaltungen in Koordination mit der Lehrkraft des Werte-Clubs. Mit ÇEDES werden Besuche in Altersheimen und an historischen Orten durchgeführt. Sportliche Wettkämpfe werden organisiert. Auf diese Weise soll dazu beigetragen werden, Individuen heranzubilden, die ihre soziale Verantwortung kennen, ihre Interessen und Talente in Kunst und Sport entdecken, ihre zivilisatorischen Werte schützen, universell denken, den Zeitgeist erfassen, nationale, geistige, menschliche, ethische und kulturelle Werte achten und die Beziehung zwischen Mensch, Stadt, Kultur und Zivilisation herstellen können.“