Stellungnahme des DSI zur Auslastung der Staudämme
Der Generaldirektor der staatlichen Wasserbehörde (DSI), Mehmet Akif Balta, äußerte sich zur Auslastung der Staudämme im ganzen Land nach den jüngsten Niederschlägen.
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Balta erklärte, dass die Niederschlagsprognosen zum Ende des Jahres 2025 keine guten Ergebnisse gezeigt hätten, man jedoch zu Beginn des Jahres 2026 in eine sehr niederschlagsreiche Saison eingetreten sei.
Balta wies darauf hin, dass in den Monaten Januar und Februar hohe Niederschlagsmengen verzeichnet wurden: „Mit den Niederschlägen haben wir die Auslastungsrate unserer Staudämme vom letzten Jahr erreicht. Wir liegen sogar bereits darüber. Wir haben derzeit eine aktive Füllmenge von 42 Prozent in unseren Staudämmen erreicht. Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Zeit, also in den Monaten Februar, März, April oder Mai, weitere Niederschläge hinzukommen werden. Im Vergleich zum letzten Jahr werden sowohl die Niederschläge als auch die Auslastung der Staudämme besser ausfallen“, sagte er.
Balta betonte, dass unabhängig vom Verlauf der Niederschläge sowohl beim Trinkwasser als auch beim für die Bewässerung genutzten Wasser Einsparungen erzielt werden müssten.
Balta fuhr wie folgt fort:
„Wir müssen immer sparen, insbesondere bei der Bewässerung. Denn die Bewässerung ist der Sektor, der am meisten Wasser verbraucht. Wir bauen geschlossene Rohrsysteme. Wir empfehlen Beregnungs- und Tropfbewässerungssysteme. Diese Systeme verbrauchen 50 Prozent weniger Wasser als Bewässerungen über offene Kanäle.
Solange wir Wasser sparsam nutzen, werden wir auch in trockenen Jahren keine Probleme haben. Unsere Staudämme speichern letztlich nicht nur das Wasser eines Jahres, sondern das Wasser mehrerer Jahre, daher werden wir als Land eigentlich keine Wasserprobleme haben, aber wir müssen vorrangig lernen, Wasser sparsam zu nutzen. Wir müssen sparen, um das Wasser, das wir dieses Jahr gespeichert haben, im nächsten Jahr noch vermehrt weitergeben zu können.“