Stellungnahme des Gesundheitsministeriums zur „Neugeborenen-Bande“
Das Gesundheitsministerium hat sich nach Tagen zu der „Neugeborenen-Bande“ geäußert, die die gesamte Türkei zutiefst erschüttert hat.
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In Istanbul wurde am Donnerstag die von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy erstellte Anklageschrift gegen 47 Verdächtige, von denen sich 22 in Untersuchungshaft befinden, fertiggestellt. Ihnen wird vorgeworfen, in Zusammenarbeit mit dem 112-Notdienst Säuglinge in die Neugeborenenstationen von privaten Vertragskrankenhäusern verlegt zu haben, um sich unrechtmäßig zu bereichern, was in einigen Fällen zum Tod der Babys führte...
Das Gesundheitsministerium hat eine Erklärung zu diesem Thema abgegeben. Darin heißt es:
„Der Vorfall um Personen, die in der Öffentlichkeit als ‚Neugeborenen-Bande‘ bekannt sind und beschuldigt werden, Säuglinge in die Neugeborenenstationen von vorab vereinbarten Privatkrankenhäusern verlegt zu haben, um sich unrechtmäßig zu bereichern, was zu deren Tod führte, wurde im Mai 2023 durch eine gemeinsame Operation der Gesundheitsdirektion Istanbul und der Polizeidirektion aufgedeckt. Strafrechtliche Maßnahmen wurden eingeleitet und der Fall an die Justizbehörden übergeben.
Infolge der vom Gesundheitsministerium eingeleiteten Untersuchungen zu den Aktivitäten der betroffenen Krankenhäuser wurden rechtliche Sanktionsverfahren in Gang gesetzt.
Als Gesundheitsministerium der Republik Türkei werden wir nicht zulassen, dass unsere engagierten Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die Leben retten und Heilung bringen, durch Personen, die unmenschliches Verhalten an den Tag legen, in Verruf geraten.
Wir werden den Prozess, der nun bei der Justiz liegt, bis zum Ende verfolgen.“
BETRIEB VON 2 KRANKENHÄUSERN AUSGESETZT
Wie aus der Anklageschrift der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy gegen die „Neugeborenen-Bande“ mit 47 Verdächtigen, darunter 22 Inhaftierte, hervorgeht, wurde der Betrieb von zwei der 19 Privatkrankenhäuser, die als ‚zivilrechtlich Verantwortliche‘ aufgeführt sind, ausgesetzt.