Stellungnahme des Jandarma-Generalkommandos zu Tayfun Kahraman: 'Entspricht dem Gesetz'
Das Jandarma-Generalkommando hat eine Erklärung zur Behandlung von Tayfun Kahraman abgegeben.
AA
Meriç Demir Kahraman erklärte, dass der Gezi-Prozess-Häftling Tayfun Kahraman, der sich aufgrund seiner MS-Erkrankung einer routinemäßigen neurologischen Untersuchung unterzog, 6,5 Stunden lang in Handschellen gehalten wurde.
Meriç Demir Kahraman, die bekannt gab, dass ihr Ehemann einer Tortur durch Handschellen ausgesetzt war, gab an, dass die Handschellen so eng angelegt wurden, dass sie den Blutfluss in den Handgelenken unterbrachen und körperliche Schäden verursachten, und dass sie bei ihrem Einspruch noch fester angezogen wurden.
Nach der Erklärung von Meriç Demir Kahraman folgte eine Stellungnahme des Jandarma-Generalkommandos.
In der Erklärung wurde behauptet, dass das Jandarma-Personal gemäß den geltenden Vorschriften gehandelt habe.
'GEMÄSS GESETZEN, VERORDNUNGEN UND RICHTLINIEN DURCHGEFÜHRT'
In der Erklärung der Jandarma heißt es:
„Alle Überstellungs- und Behandlungsverfahren wurden in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien durchgeführt.
Während der Untersuchung und der Überstellungsmaßnahmen kam es zu keinem Vorfall wie dem Festziehen der Handschellen oder der Bedrohung des genannten Häftlings; zudem liegt kein ärztliches Attest über eine Misshandlung der Person vor.
Die im Zusammenhang mit dem genannten Bericht aufgestellten unwahren Behauptungen zielen darauf ab, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen und den Ruf des Jandarma-Generalkommandos negativ zu beeinflussen."
Jandarma Genel Komutanlığımızın 30 Ağustos 2024 tarihli basın açıklamasıdır.?? pic.twitter.com/4dvAGmTAmL
— T.C. Jandarma Gn. K (@jandarma) August 30, 2024