Stellungnahme des Ministeriums: Rekordstrafe für CHP-Vorsitzenden nach Kartoffel-Protestaktion droht!

Der CHP-Bezirksvorsitzende von Aydıncık, Sadık Erdoğan, sorgte für Aufsehen, indem er Kartoffeln, die nicht einmal unter den Produktionskosten verkauft werden konnten, auf dem Dorfplatz ausschüttete. Das Handelsministerium hat daraufhin eine Untersuchung eingeleitet.

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Der als Landwirt tätige CHP-Bezirksvorsitzende von Aydıncık in der Provinz Yozgat, Sadık Erdoğan, schüttete 150 Säcke Kartoffeln auf dem Dorfplatz aus, da er für seine Ernte selbst unter den Produktionskosten keine Käufer finden konnte. Erdoğan erklärte, dass die Bürger diese Kartoffeln kostenlos mitnehmen könnten. Nach diesem Vorfall leitete das Handelsministerium eine Untersuchung gegen Erdoğan ein.

Der stellvertretende Handelsminister Mahmut Gürcan gab bekannt, dass man aufgrund der in den sozialen Medien unter dem Titel "Kartoffel-Ausschüttungsaktion im Dorf Kazankaya, Bezirk Aydıncık, Provinz Yozgat" verbreiteten Aufnahmen aktiv geworden sei. Gürcan bestätigte, dass Erdoğan ein im Landwirteregister eingetragener Kartoffelproduzent und der CHP-Bezirksvorsitzende von Aydıncık ist.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass Erdoğan bereits zuvor ähnliche Aktionen durchgeführt und entsprechende Beiträge auf seinen Social-Media-Konten geteilt hatte. Zudem wurde ermittelt, dass er eine Protestveranstaltung organisiert hatte, an der Landwirte in Yozgat teilnahmen. Es liegen Erkenntnisse vor, dass er mit diesen Aktionen die Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit aufgestachelt habe.

Bei einer Felduntersuchung im Dorf Kazankaya am 15. August 2025 wurde berichtet, dass die ausgeschütteten Kartoffeln eingesammelt und der Tatort fotografisch dokumentiert wurde. Die gesammelten Informationen und Unterlagen werden an das Gremium zur Bewertung unlauterer Preise der Generaldirektion für Binnenhandel des Handelsministeriums weitergeleitet. Es wurde mitgeteilt, dass nach der Bewertung durch das Gremium gegen Sadık Erdoğan wegen Störung des Marktgleichgewichts und Behinderung des freien Wettbewerbs ein Bußgeld zwischen 1,4 Millionen TL und 17,2 Millionen TL verhängt werden könnte. Zudem wurde erklärt, dass bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Aufhetzung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit sowie wegen Beleidigung des Präsidenten erstattet werde.