Stellungnahme des Ministeriums zu Erdrutschen in Zonguldak: Suche nach Vermissten unterbrochen
Der stellvertretende Innenminister Münir Karaloğlu hat eine Erklärung zu den Erdrutschen in Zonguldak abgegeben.
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Der stellvertretende Innenminister Münir Karaloğlu erklärte zu den Erdrutschen in Zonguldak: "Von den 21 verletzten Personen, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, konnten 15 nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Vier werden derzeit im Atatürk-Staatskrankenhaus und zwei im Krankenhaus der medizinischen Fakultät der Bülent-Ecevit-Universität weiterbehandelt. Gott sei Dank besteht für keinen unserer Kollegen Lebensgefahr. Eine Person hat einen Beinbruch, die anderen erlitten Prellungen."
Karaloğlu erhielt im Koordinationszentrum für Sicherheit und Notfälle (GAMER) Informationen von den Behörden über die zwei Erdrutsche, die sich in derselben Region in Zonguldak ereignet hatten.
In seiner anschließenden Erklärung teilte Karaloğlu mit, dass sich gegen 19:53 Uhr im Stadtteil Asma, Tulumba-Straße, im Zentrum von Zonguldak ein Erdrutsch ereignet habe. Durch den Erdrutsch sei ein einstöckiges Haus eingestürzt, wobei Perihan Çakar (82) und ihr Sohn Sait Çakar (51) unter den Trümmern begraben wurden.
Karaloğlu merkte an, dass unmittelbar nach Eingang der Meldung Teams von AFAD, der Stadtverwaltung Zonguldak, der Gendarmerie, der Polizei, dem Rettungsdienst UMKE sowie Bergleute der TTK vor Ort eingetroffen seien und mit den Such- und Rettungsarbeiten begonnen hätten.
Da die Regenfälle in der Region anhielten, seien gegen 22:00 Uhr 21 Personen aus dem Such- und Rettungsteam bei einem zweiten Erdrutsch verletzt worden, so Karaloğlu: "Von den 21 verletzten Personen, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, konnten 15 nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Vier werden derzeit im Atatürk-Staatskrankenhaus und zwei im Krankenhaus der medizinischen Fakultät der Bülent-Ecevit-Universität weiterbehandelt. Gott sei Dank besteht für keinen unserer Kollegen Lebensgefahr. Eine Person hat einen Beinbruch, die anderen erlitten Prellungen."
"WIR SIND GEZWUNGEN, DIE SUCH- UND RETTUNGSARBEITEN ZU UNTERBRECHEN"
Zu den Such- und Rettungsarbeiten sagte Karaloğlu: "Wir sind derzeit gezwungen, die Such- und Rettungsarbeiten zu unterbrechen. Es besteht weiterhin ein Risiko, es besteht Gefahr. Wir werden jedoch nach Sonnenaufgang, ab 08:00 Uhr, die Such- und Rettungsarbeiten wieder aufnehmen können."
"14 GEFÄHRDETE HÄUSER IN DER REGION WURDEN EVAKUIERT"
Karaloğlu berichtete, dass es in der Region Zonguldak seit 48 Stunden ununterbrochen regne und nach Daten der Regionaldirektion für Meteorologie bisher 87 Kilogramm Niederschlag pro Quadratmeter gefallen seien. Er fuhr fort:
"Ich hoffe, dass wir mit den ersten Lichtstrahlen am Morgen die Such- und Rettungsarbeiten fortsetzen können und wir unsere beiden Mitbürger Perihan Çakar und Sait Çakar aus diesem Gebiet bergen können. 14 gefährdete Häuser in der Region wurden evakuiert. 42 Bürger wurden aus diesen 14 Häusern in Sicherheit gebracht. Unser Gouverneur hatte Unterkünfte für diese Bürger bereitgestellt, doch die Bürger zogen es vor, bei ihren Verwandten zu bleiben. Wir werden morgen, so Gott will, die Sucharbeiten mit den AFAD-Teams, den städtischen Teams, den TTK-Teams, unserer Gendarmerie und der Polizei fortsetzen."
Auf die Frage nach der Lokalisierung der unter dem ersten Erdrutsch Verschütteten antwortete Karaloğlu: "Beim zweiten Erdrutsch hatten die Kollegen tatsächlich den Standort einer Person bereits lokalisiert. Während sie versuchten, diese zu bergen, ereignete sich der zweite Erdrutsch. Wir glauben, den Standort einer Person zu kennen. Die Kollegen gehen nicht davon aus, dass sich der Standort beim zweiten Erdrutsch stark verändert hat. Über den Standort unseres zweiten Mitbürgers haben wir derzeit jedoch keine Informationen."
An der Erklärung des stellvertretenden Innenministers Karaloğlu nahmen auch der Gouverneur von Zonguldak, Osman Hacıbektaşoğlu, die AK-Partei-Abgeordneten von Zonguldak, Muammer Avcı und Saffet Bozkurt, der CHP-Abgeordnete von Zonguldak, Eylem Ertuğ Ertuğrul, der Bürgermeister von Zonguldak, Ömer Selim Alan, der AFAD-Präsident Okay Memiş sowie der AKP-Provinzvorsitzende Mustafa Çağlayan teil.