Stellungnahme des Verteidigungsministeriums: Vorwurf gegen Leutnant, am 10. November ein Atatürk-Foto zerrissen zu haben
Das türkische Verteidigungsministerium hat die Vorwürfe gegen einen Leutnant zurückgewiesen, der an der Infanterieschule Tuzla in Istanbul am 10. November „sich geweigert haben soll, ein Atatürk-Abzeichen zu tragen und ein Foto zerrissen und weggeworfen haben soll“.
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An der Infanterieschule Tuzla in Istanbul hatte der CHP-Abgeordnete für Çanakkale, Özgür Ceylan, eine parlamentarische Anfrage zu dem Leutnant gestellt, dem vorgeworfen wurde, am 10. November „sich geweigert zu haben, ein Atatürk-Abzeichen zu tragen und ein Foto zerrissen und weggeworfen zu haben“.
In seiner an Verteidigungsminister Yaşar Güler gerichteten Anfrage erklärte Ceylan:
„In den letzten Tagen wurde in sozialen Medien berichtet, dass eine Gruppe von Leutnants an der Infanterieschule Tuzla sich bei der Gedenkfeier für Atatürk am 10. November geweigert habe, Atatürk-Anstecknadeln zu tragen. Zudem wurde behauptet, einer der Leutnants habe ein Atatürk-Bild zerrissen und auf den Boden geworfen, woraufhin es zu einer Auseinandersetzung mit einer anderen Gruppe von Leutnants gekommen sei, die darauf reagierten. Es wurde weiter berichtet, dass die Auseinandersetzung eskalierte, Polizei und Gendarmerie eingreifen mussten und ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde.“
DEMENTI DES VERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS
Quellen aus dem Verteidigungsministerium bezeichneten die Behauptungen als „ein offensichtliches Beispiel für Desinformation“ und gaben an, dass ein gerichtliches und administratives Verfahren zu dem Vorfall eingeleitet wurde.