Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zu den Vorwürfen: Wenn wir Entkalker ausgeben, gibt es Soldaten, die ihn trinken und Suizid begehen!
Der Halk-TV-Autor İsmail Saymaz brachte Vorwürfe über die Vergiftung von Wehrpflichtigen in der Istanbuler General-Kenan-Evren-Kaserne zur Sprache. Das Verteidigungsministerium gab bekannt, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, und äußerte sich detailliert zu dem Thema.
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Der Halk-TV-Autor İsmail Saymaz schrieb, dass das Verteidigungsministerium auf seine Berichterstattung reagiert habe, in der er die Vorwürfe des Wehrpflichtigen E.B. über extrem verschmutzte Waschbecken, Duschkabinen und Toiletten sowie die Vergiftung zahlreicher Soldaten durch das Essen in der Istanbuler General-Kenan-Evren-Kaserne thematisiert hatte.
İsmail Saymaz äußerte sich dazu wie folgt:
"Am vergangenen Donnerstag habe ich in dieser Kolumne die Vorwürfe bezüglich der Istanbuler General-Kenan-Evren-Kaserne aufgegriffen, in der über 900 Wehrpflichtige ihren Dienst leisten. In meinem Artikel mit dem Titel ‚Kaserne oder Gefangenenlager?‘ hatte ich die Schilderungen eines entlassenen Soldaten wiedergegeben.
Das Verteidigungsministerium (MSB) rief mich an und teilte mit, dass das Ausbildungskommando (EDOK) aufgrund meines Artikels eine Untersuchung eingeleitet habe.
Auf die Vorwürfe antworteten sie wie folgt:
-Es gibt Punkte, in denen der Soldat recht hat, und solche, in denen er nicht recht hat.
-Die Behauptung einer Lebensmittelvergiftung ist nicht wahr. Kein Kommandant kann einen vergifteten Soldaten einfach mit Medikamenten wegschicken.
-Es wurde kein Vorfall eines Stromschlags an der Stromleitung festgestellt.
-Am 4. August kam es in dem Gebäude, das als Mannschaftsunterkunft bekannt ist, zu einem Putzabbruch. Der Bereich wurde gesichert. Für die Reparatur wurde ein technischer Auftrag angefordert.
-Die Bettwäsche wird einmal wöchentlich gewaschen und zweimal wöchentlich gewechselt. In Zeiträumen von zwei bis drei Monaten durchlaufen mindestens tausend Personen die Kaserne. Egal wie viele Maßnahmen man ergreift, es kommt vor, dass nicht alles sauber bleibt.
-Bei der Verschmutzung von Duschen und Toiletten gibt es einen wahren Kern. Wir können den Soldaten keine chemischen Reinigungsmittel wie Entkalker aushändigen. Es gab Fälle, in denen diese getrunken wurden, um Suizid zu begehen, oder in denen es aufgrund unsachgemäßer Handhabung zu Vergiftungen kam.
-Im Militärkiosk kostet Wasser 7,70 TL. Der Kiosk ist morgens von 7 bis 9 Uhr, mittags von 12 bis 14 Uhr und abends von 17 bis 22 Uhr geöffnet. Es gibt fünf Wasserautomaten. An den Automaten kostet das Wasser 9 TL."