Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zum Säbel-Eid der Leutnants: 'Es gibt zwei Alternativen'
Der Prozess gegen die Leutnants, deren Entlassung aus der Armee aufgrund ihres Eides bei der Abschlussfeier der Militärakademie und der anschließenden Äußerung 'Wir sind Soldaten Mustafa Kemals' gefordert wird, dauert an. In einer aktuellen Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde mitgeteilt, dass es zwei Alternativen für die Leutnants gibt.
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Aus Kreisen des Verteidigungsministeriums (MSB) sind brisante Hintergrundinformationen zum Säbel-Eid der Leutnants durchgesickert, der die öffentliche Agenda beschäftigt.
Sinan Burhan, Chefredakteur der Millet Haber Ajansı, teilte in der Sendung "Eşit Ağırlık" mit Erdoğan Aktaş auf tv100 Informationen über die neuesten Entwicklungen in der Untersuchung zum "Säbel-Eid der Leutnants".
Die von Burhan aus Kreisen des Verteidigungsministeriums eingeholten Erklärungen zu dem Thema lauten wie folgt:
"Das hohe Disziplinarverfahren hat heute begonnen; die Aussagen von 5 Leutnants und acht weiteren Personen im Rang wurden aufgenommen, insgesamt wurden 200 Personen befragt.
Der Hohe Disziplinarausschuss besteht aus neun Personen und wird vom Stabschef der Landstreitkräfte geleitet.
"ENTSCHEIDUNG KÖNNTE INNERHALB EINES MONATS FALLEN"
Eine Entscheidung könnte innerhalb eines Monats fallen. Es gibt zwei Alternativen: Entweder wird eine Entlassung beschlossen oder die Akte wird mit der Begründung zurückgegeben, dass kein disziplinarisches Fehlverhalten vorliegt. Sollte eine Entlassung beschlossen werden, steht der Weg zum Verwaltungsgericht offen.
Der Unterschied zwischen einem normalen Gericht und einem militärischen Disziplinarverfahren ist folgender: Bei einem normalen Gericht verbüßen Sie Ihre Strafe, wenn Sie für schuldig befunden werden. Hier liegt jedoch ein Disziplinarverstoß vor, der Sachverhalt ist geklärt; auf dieser Grundlage wird eine Entscheidung getroffen.
Diese Debatten haben die türkischen Streitkräfte (TSK) zermürbt und ihnen sehr ernsthaften Schaden zugefügt. Dass die Diskussion über das Thema Atatürk, das ein Wert dieses Landes ist, geführt wurde, war ein zusätzlicher Fehler."