Stellungnahme von Naci Görür zum 'Kütahya-Erdbeben'
In Kütahya ereignete sich um 20.24 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,3. Einige Bürger verbringen die Nacht im Freien. Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich zu dem Beben.
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Nach Angaben auf der Website der Katastrophenschutzbehörde AFAD wurde ein Beben der Stärke 4,3 mit dem Epizentrum im Landkreis Simav in der Provinz Kütahya registriert.
Im Dorf Yemişli, das 18 Kilometer vom Epizentrum in Simav entfernt liegt, bildeten sich an den Wänden einiger Häuser Risse.
"WIR HABEN GROSSE ANGST"
Nach dem Erdbeben verbringen die im Dorf lebenden Bürger die Nacht im Freien.
Der Dorfvorsteher İsmail Aydoğdu erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AA, dass die Erdbeben in der Region bereits seit drei Tagen andauern und das Beben der Stärke 4,3 im Dorf für Angst gesorgt habe.
Aydoğdu sagte: "Aufgrund des Erdbebens sind an den Wänden einiger Häuser im Dorf Risse entstanden. Wir haben große Angst."
NACİ GÖRÜR: VERHÄLTNISMÄSSIG KLEIN
Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich ebenfalls über seinen Social-Media-Account: "In Karakoca-Simav/Kütahya gab es ein Beben der Stärke 4,3. Das Beben ereignete sich in der normalen Verwerfungszone von Naşa, unmittelbar nördlich von Simav. Die Verwerfungen hier sind verhältnismäßig klein. Gute Besserung, liebe Grüße."