Stellungnahme von Sedat Peker nach Urteilsverkündung im Fall Minguzzi: Zwei Angeklagte freigesprochen
Sedat Peker, der wegen der Führung einer organisierten kriminellen Vereinigung per Roter Ausschreibung gesucht wird und in Dubai lebt, hat auf das Urteil im Fall des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi reagiert, der in Kadıköy erstochen wurde.
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Im 6. Verhandlungstag des Prozesses um die Ermordung des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi durch Messerstiche in Istanbul-Kadıköy wurde das Urteil verkündet.
Zwei der vier minderjährigen Angeklagten, B.B. und U.B., wurden wegen 'vorsätzlicher Tötung eines Kindes' zu einer Freiheitsstrafe von 24 Jahren – dem Höchstmaß – verurteilt.
Die beiden anderen minderjährigen Angeklagten, M.A.D. und A.Ö., denen Beihilfe zum Mord vorgeworfen wurde, wurden freigesprochen.
"WIR HABEN KEINEN ZWEIFEL, DASS ES AUFGEHOBEN WIRD"
Sedat Peker äußerte sich auf der Social-Media-Plattform X gegenüber dem Account ConflictTR zu dem Fall Minguzzi, dessen Urteilsverkündung heute stattfand. Peker erklärte:
"Die Reaktionen aus der gesamten Bevölkerung zeigen, dass die Entscheidung des Gerichts, zwei Personen zu verurteilen und die anderen beiden freizusprechen, das Gewissen der Gesellschaft zutiefst verletzt hat.
Solche Situationen können den Instinkt der Bevölkerung wecken, für ihre eigene Gerechtigkeit zu sorgen. Der Einspruch der Generalstaatsanwaltschaft gegen das Urteil ist, wie von der gesamten Öffentlichkeit gefordert, wertvoll und angemessen. Wie mein geschätzter Jurist und Anwalt Ersan Barkın bereits feststellte, haben wir keinen Zweifel daran, dass das höhere Gericht dieses Urteil aufheben wird."
Die Vertretung der Familie Minguzzi in diesem Fall wurde von Ersan Barkın übernommen, der auch der Anwalt von Sedat Peker ist.