Stellungnahme zu den Behauptungen über die Annullierung von İmamoğlus Diplom: Antwort aus dem CHP-Lager

Der Vorsitzende des Hohen Disziplinarrats der CHP, Rechtsanwalt Turan Taşkın Özer, äußerte über seinen Social-Media-Account eine wichtige Warnung bezüglich der gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, eingeleiteten Ermittlungen zu seinem Diplom.

12punto

Gegen den Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, wurde wegen des Vorwurfs der „Urkundenfälschung“ im Zusammenhang mit der Behauptung, sein Universitätsdiplom sei „gefälscht“, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wurde mitgeteilt, dass das Ermittlungsverfahren „im Rahmen von Anzeigen bezüglich der Fälschung des Bachelor-Diploms“ von İmamoğlu sowie auf Grundlage eines vom Hochschulrat (YÖK) erstellten Berichts, der „Feststellungen zur Fälschung des Diploms enthält“, eingeleitet wurde.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde İmamoğlu für den 26. Februar zur Aussage vor das Justizgebäude in Çağlayan, Istanbul, geladen.

Während das eingeleitete Ermittlungsverfahren von zahlreichen Seiten kritisiert wurde, äußerte der Vorsitzende des Hohen Disziplinarrats der CHP, Rechtsanwalt Turan Taşkın Özer, über seinen Social-Media-Account eine Warnung bezüglich der Ermittlungen.

Özer, der erklärte, dass der YÖK keine Befugnis zur Annullierung von Diplomen habe, gab folgende Warnung ab:

„Die Information, dass das Universitätsdiplom unseres İBB-Bürgermeisters, Herrn Ekrem İmamoğlu, vom YÖK annulliert wurde, ist nicht korrekt. Denn der YÖK hat keine Befugnis, Diplome zu annullieren. Ich warne die Öffentlichkeit vor Falschmeldungen und Manipulationen.“