Stellungnahme zu Berichten über 'Informationsweitergabe von der Radarstation Kürecik an Israel'
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) des türkischen Kommunikationspräsidiums hat erklärt, dass die Behauptung, von der Radarstation Kürecik aus würden Informationen an Israel weitergegeben, nicht der Wahrheit entspreche.
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In einer Erklärung über den Social-Media-Account des DMM wurde darauf hingewiesen, dass die Radarstation Kürecik im Einklang mit der nationalen Sicherheit und den nationalen Interessen der Türkei errichtet wurde und dem Schutz der NATO-Verbündeten dient.
In der Erklärung, in der betont wurde, dass die von der Radarstation Kürecik gewonnenen Daten im Rahmen der NATO-Verfahren ausschließlich mit NATO-Verbündeten in einem festgelegten Rahmen geteilt werden, heißt es weiter:
"Ein Austausch der von der besagten Radarstation gewonnenen Daten mit Israel oder ähnlichen Ländern, die keine NATO-Verbündeten sind, kommt unter keinen Umständen infrage.
Die in die entgegengesetzte Richtung betriebene schwarze Propaganda ist, sofern sie nicht aus Unwissenheit geschieht, als destruktive Handlung im Rahmen von Aktivitäten einer fünften Kolonne zu bewerten.
Darüber hinaus ist die öffentliche Verbreitung von irreführenden Informationen bezüglich der inneren und äußeren Sicherheit unseres Landes gemäß Artikel 217/A des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) strafbar.
Die Türkei stellt sich gegen die Aktivitäten Israels, die darauf abzielen, den Nahen Osten zu destabilisieren, und eine Unterstützung dieser Handlungen kommt in keiner Weise infrage.
Die Türkei vertritt diesen Standpunkt auch innerhalb der NATO und nimmt die notwendige Haltung gegen die Teilnahme Israels an NATO-Übungen ein."