Stellungnahme zur „Kantinenskrise“ im Gefängnis Silivri
Die Generaldirektion für Strafvollzugsanstalten hat eine Stellungnahme zur Kantinenskrise im Marmara-Gefängnis in Silivri abgegeben.
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In der Erklärung der Generaldirektion für Strafvollzugsanstalten heißt es: „Am letzten Tag jedes Monats werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in den Justizvollzugsanstalten Inventurarbeiten in den Kantinen und Lagern durchgeführt.“
In der Mitteilung der Generaldirektion wurde auf Social-Media-Beiträge verwiesen, wonach Häftlinge und Verurteilte im Justizvollzugskomplex Marmara in Silivri ihre Bedürfnisse über die Kantine nicht decken könnten.
In der Erklärung wurden folgende Punkte aufgeführt:
„Darüber hinaus werden die Kantinenbedürfnisse der Verurteilten und Häftlinge im Rahmen eines festgelegten Programms erfüllt. An jedem Wochentag werden zu festgelegten Zeiten Kantinenbestellungen entgegengenommen und ausgeliefert. Auch während der Feiertage zum Ramadan-Fest kam es zu keinerlei Unterbrechungen bei den Kantinendiensten; alle benötigten Produkte wurden bereitgestellt.
Am letzten Tag jedes Monats werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in den Justizvollzugsanstalten Inventurarbeiten in den Kantinen und Lagern durchgeführt. Aus diesem Grund können am Montag, dem 31. März 2025, keine Verkäufe in der Kantine getätigt werden. Dieser Umstand wurde den Häftlingen und Verurteilten jedoch vorab mitgeteilt und es wurden die notwendigen Erleichterungen gewährt, damit sie ihre Bedürfnisse decken konnten.“
In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass Personen, die in den Justizvollzugsanstalten untergebracht sind und über kein ausreichendes Guthaben auf ihrem Konto verfügen, Wasser, Hygieneartikel und Grundnahrungsmittel kostenlos von der Anstalt zur Verfügung gestellt bekommen.