Steuervorschlag von Yeni Şafak an Şimşek: 'Vermögensabgabe für Reiche'

Die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak hat eine einmalige 'Vermögensabgabe' für Reiche gefordert. In dem Bericht wird zudem erläutert, 'wie diese Steuer erhoben werden sollte'.

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Die Zeitung Yeni Şafak titelte mit der Forderung: "Einmalige Vermögensabgabe für Reiche".

Während die Pandemie, die Erdbeben und der Ukraine-Russland-Krieg als Ursachen für die Wirtschaftskrise in der Türkei genannt werden, hieß es: "Um die Auswirkungen der durch die Pandemie, die Erdbeben vom 6. Februar 2023 und den Krieg ausgelösten globalen Krise auf die Wirtschaft abzumildern, sollte von den Reichen eine einmalige 'Vermögensabgabe' erhoben werden".

Es wurde angemerkt, dass kleine Steuerzahler von der geplanten Regelung ausgenommen werden sollten, und hinzugefügt: "Es reicht aus, wenn die Regelung Steuerzahler umfasst, die ihre Bücher nach der Bilanzmethode führen".

EIN PROZENT BEITRAG

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die Kosten der Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş höher seien als angenommen: "In der Türkei gibt es Hunderte von Holdinggesellschaften. Die zu diesen Holdings gehörenden Tochtergesellschaften sowie die hohen Vermögenswerte der in der Geschäftsführung tätigen Personen fallen auf. Mit einem Beitrag von 1 Prozent, den Personen und Institutionen ab einer bestimmten Vermögensschwelle leisten, könnte die Türkei die schwere Last des Erdbebens leicht schultern".

Die Zeitung Yeni Şafak führte Beispiele aus der Welt an und betonte, dass es in der Türkei 44 Tausend Dollar-Millionäre und 18 Dollar-Milliardäre gebe.