Stiller Schweigemarsch in Adıyaman mit Yerlikaya und Özel durch „Allahu Akbar“-Rufe unterbrochen!

Am zweiten Jahrestag der Erdbeben vom 6. Februar nahmen Innenminister Ali Yerlikaya und CHP-Chef Özgür Özel an der Gedenkveranstaltung in Adıyaman teil. Als eine Gruppe unter den Teilnehmern „Allahu Akbar“-Rufe anstimmte, reagierten die Einwohner von Adıyaman mit Sprechchören: „Kein Vergeben, kein Versöhnen!“

12punto

An der Gedenkveranstaltung für die Erdbeben vom 6. Februar in Adıyaman nahmen Innenminister Ali Yerlikaya, der CHP-Vorsitzende Özgür Özel und der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, teil. Der Schweigemarsch, den die Menschenmenge zum Gedenken an ihre verlorenen Angehörigen begonnen hatte, wurde durch „Allahu Akbar“-Rufe einer Gruppe aus den Reihen der Ülkü Ocakları unterbrochen.

Wie Cengiz Anıl Bölükbaş von T24 berichtet, skandierte die Gruppe der Ülkü Ocakları-Mitglieder „Ya Allah, bismillah, Allah-u Ekber“. Die Bevölkerung von Adıyaman rief daraufhin vor dem Uhrturm, der vor zwei Jahren um 04.17 Uhr stehen geblieben war: „Kein Vergeben, kein Versöhnen!“

Nach dem Marsch begaben sich die Einwohner von Adıyaman zum Platz vor dem Uhrturm, der am 6. Februar 2023 zum Zeitpunkt des Erdbebens um 04.17 Uhr stehen geblieben war. Die Menschen skandierten: „Nicht vergessen, kein Vergeben, kein Versöhnen! Recht, Gesetz, Gerechtigkeit!“ und gedachten der Opfer des Erdbebens.