Strafanzeige des Verteidigungsministeriums: Ehemaligen Soldaten, die Identitätsdaten von Gefallenen teilten, wurde der Zutritt zu Offizierskasinos untersagt
Das türkische Verteidigungsministerium (MSB) gab bekannt, dass Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet wurde, die die Identitäten der 20 Soldaten, die am 11. November 2025 beim Absturz eines C-130-Militärtransportflugzeugs an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien ums Leben kamen, vor der offiziellen Bekanntgabe in den sozialen Medien verbreitet hatten.
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Am 11. November verunglückte ein C-130-Militärtransportflugzeug der türkischen Streitkräfte während eines Einsatzfluges an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien. Nach dem Vorfall wurde in der Region eine umfassende Such- und Rettungsaktion eingeleitet. Während der schwierigen Bergungsarbeiten an der Absturzstelle wurde die Nachricht, dass die 20 Soldaten an Bord gefallen sind, später offiziell vom Verteidigungsministerium an die Öffentlichkeit kommuniziert.
Während die Such- und Rettungsmaßnahmen noch andauerten und die Familien noch keine offizielle Benachrichtigung erhalten hatten, waren die Identitätsdaten der Gefallenen bereits über einige Social-Media-Konten verbreitet worden.
Aufgrund dieser Entwicklungen veröffentlichte das Verteidigungsministerium eine Stellungnahme zu dem Vorfall.
In der Erklärung des Verteidigungsministeriums hieß es:
"Wir hatten bereits angekündigt, dass wir Strafanzeige gegen diejenigen erstatten, die die Identitätsdaten unserer 20 heldenhaften Waffenbrüder, die am 11. November 2025 beim Absturz unseres C-130-Militärtransportflugzeugs an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien gefallen sind, vor der offiziellen Erklärung des Verteidigungsministeriums auf Social-Media-Konten veröffentlicht haben.
Es wurde festgestellt, dass sich unter den Social-Media-Nutzern, die den Schmerz unserer Hinterbliebenen missachteten und sich in einen Wettlauf begaben, wer die Informationen über die Gefallenen zuerst teilt, auch ehemaliges Militärpersonal befand. Neben der Strafanzeige gegen diese Personen wurde ihnen zudem der Zutritt zu Offizierskasinos untersagt."