Strafanzeige von Gaye Filiz Alacacı gegen Tamer Karadağlı
Die Künstlerin Gaye Filiz Alacacı, die behauptet, nach den Äußerungen des Generaldirektors der Staatstheater, Tamer Karadağlı, festgehalten worden zu sein, hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauchs erstattet.
12punto
Der Generaldirektor der Staatstheater (DT), Tamer Karadağlı, sorgte mit seinen Äußerungen gegenüber Künstlern der Institution, wie etwa "Wenn ihr nicht arbeiten wollt, dann kündigt, die Ära der Tulpenzeit ist vorbei", für Kontroversen. Nach diesen Worten reagierte Alacacı scharf auf Karadağlı.
VORWÜRFE DER BEFRAGUNG UND FESTHALTUNG
Es wird behauptet, dass Alacacı nach den Äußerungen Karadağlıs von einem Inspektor namens Görkem Ali Kaya drei Stunden lang festgehalten, ihr Telefon beschlagnahmt und sie verhört wurde. In diesem Prozess kamen Vorwürfe auf, dass Alacacı Drohungen und Erpressungen ausgesetzt war.
ANTRAG BEI DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT ANKARA
Nach den Vorfällen reichte Gaye Filiz Alacacı bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eine Beschwerde gegen Tamer Karadağlı, den Inspektor Görkem Ali Kaya und weitere Verantwortliche wegen Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauchs und Behinderung der Kommunikation ein. In der Petition wurde betont, dass Alacacı drei Stunden lang rechtswidrig festgehalten wurde und unter Druck gesetzt wurde, sich über soziale Medien zu entschuldigen.
ERMITTLUNGSANTRAG
In der Petition von Alacacı wurde gefordert, gegen alle genannten Verdächtigen Ermittlungen einzuleiten. Zudem wurde verlangt, dass diese Personen für die genannten Straftaten bestraft werden.
Zuvor hatte der CHP-Abgeordnete Orhan Sarıbal zu diesem Thema eine parlamentarische Anfrage eingereicht, die vom Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, beantwortet werden soll.