Strafanzeige von Timur Cihantimurs Vater gegen seine Anwälte! 'Ich wurde um 15,8 Millionen TL betrogen'
Der Arzt Bülent Cihantimur hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen einige seiner Anwälte erstattet. Er wirft ihnen vor, ihn unter dem Vorwand, die gegen ihn verhängten gerichtlichen Auflagen aufheben zu lassen, um rund 15 Millionen 800 Tausend Lira betrogen zu haben. In der Strafanzeige heißt es: „Die Beschuldigten haben in gemeinsamer Absprache und Handlung die schwierige Lage des Mandanten ausgenutzt und ihn mit dem Versprechen, eine bestimmte Angelegenheit zu regeln, getäuscht und um 15 Millionen 800 Tausend Lira betrogen.“
İHA
Der Arzt Bülent Cihantimur, Vater von Timur Cihantimur, der im Jahr 2024 in Eyüpsultan im Alter von 17 Jahren den 29-jährigen Oğuz Murat Aci angefahren und damit dessen Tod verursacht haben soll, hat bei der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft Strafanzeige gegen einige Anwälte erstattet. Er wirft ihnen vor, ihn unter dem Vorwand, die gegen ihn verhängten gerichtlichen Auflagen aufheben zu lassen, um rund 15 Millionen 800 Tausend Lira betrogen zu haben. In der bei der Staatsanwaltschaft eingereichten Strafanzeige tritt Bülent Cihantimur als „Anzeigenerstatter“ auf, während M.V., G.İ., M.İ. und Y.I. als „Beschuldigte“ geführt werden.
„SIE HABEN DIE SCHWIERIGE LAGE UND DIE UMSTÄNDE AUSGENUTZT UND 15 MILLIONEN 800 TAUSEND LIRA ESTRINDELT“
In der Anzeige wird dargelegt, dass Bülent Cihantimur aufgrund eines laufenden Verfahrens mit einem „Ausreiseverbot“ belegt wurde. Weiter heißt es: „Er hat diesbezüglich über seine Anwälte die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet, doch die gerichtliche Auflage konnte nicht aufgehoben werden, wodurch sich die Notlage des Mandanten weiter verschärfte. Die Beschuldigten, die sich der Notlage des Mandanten bewusst waren, trafen sich mehrmals mit ihm und überzeugten ihn mit dem Versprechen, das Ausreiseverbot aufzuheben. Die Beschuldigten haben in gemeinsamer Absprache und Handlung die schwierige Lage und die Umstände des Mandanten, der mit einem ‚Ausreiseverbot‘ belegt war, ausgenutzt. Unter dem Vorwand, ‚gute Beziehungen‘ zu Amtsträgern zu unterhalten, täuschten sie den Mandanten mit dem Versprechen, eine bestimmte Angelegenheit zu regeln, und betrogen ihn um 15 Millionen 800 Tausend Lira.“
In der Strafanzeige wurde zudem die Kontosperrung der Beschuldigten beantragt.