Strahlungsverdacht im Staatskrankenhaus Bingöl: Schilddrüsenknoten bei Mitarbeitern der Abteilung festgestellt
Gesundheitsfachkräfte in der Angiologie-Abteilung des Staatskrankenhauses Bingöl berichten, dass sie aufgrund von Personalmangel Überstunden leisten müssen, obwohl die Norm eine Arbeitszeit von 35 Stunden vorsieht. Bei vielen der dort tätigen Mitarbeiter wurden Schilddrüsenknoten festgestellt.
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Es wurde berichtet, dass bei vielen Gesundheitsfachkräften, die in der Angiologie-Abteilung des Staatskrankenhauses Bingöl arbeiten, Schilddrüsenknoten diagnostiziert wurden. Es wird vermutet, dass diese gesundheitlichen Probleme darauf zurückzuführen sind, dass das Personal mehr Zeit in einer strahlungsbelasteten Umgebung verbringt als empfohlen. Laut einem Bericht von Cumhuriyet bestätigten Quellen die Vorwürfe und gaben an, dass bei mindestens sieben in der Angiologie tätigen Gesundheitsmitarbeitern solche Knoten gefunden wurden.
Die Krankenhausleitung erklärte, dass Untersuchungen bezüglich einer möglichen Strahlenleckage durchgeführt würden, bei ersten Prüfungen jedoch kein Leck festgestellt worden sei.
SIE ARBEITEN MEHR ALS 35 STUNDEN
Einer der Gesundheitsmitarbeiter sagte: "In Abteilungen mit Strahlenbelastung beträgt die wöchentliche Arbeitszeit normgemäß 35 Stunden. Aufgrund von Personalmangel sind wir jedoch gezwungen, Überstunden zu leisten". Ein anderer Mitarbeiter derselben Abteilung äußerte, dass diese gesundheitlichen Probleme in den letzten sechs Monaten stetig zugenommen hätten und zwar Umgebungsmessungen durchgeführt, aber kein Strahlenaustritt festgestellt worden sei. Es wurde darauf hingewiesen, dass trotz des Personalmangels und der zunehmenden gesundheitlichen Probleme Forderungen nach zusätzlichem Personal nicht erfüllt wurden.