Straßenhunde in Silivri vergiftet: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein
Nach den Vorfällen in Niğde und im Bezirk Altındağ in Ankara wurden nun auch in Silivri, Istanbul, Straßenhunde vergiftet. Bei Untersuchungen vor Ort wurden Reste von vergiftetem Fleisch gefunden; die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherung von Fingerabdrücken an.
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Während das von der AKP ausgearbeitete Gesetz zur Euthanasie (Tötung) von Straßentieren in der vergangenen Woche in Kraft trat, mehren sich die Berichte über die Tötung von Hunden in verschiedenen Regionen.
Nach den bekannt gewordenen Hundetötungen in den AKP-geführten Gemeinden Niğde und Altındağ wurde nun auch im Istanbuler Bezirk Silivri festgestellt, dass Hunde vergiftet wurden.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, wurden in Silivri eine Mutterhündin und zwei ihrer Welpen tot aufgefunden. Es wird befürchtet, dass sechs weitere Welpen, die noch nicht gefunden wurden, auf ähnliche Weise getötet worden sein könnten.
MIT VERGIFTETEM FLEISCH GETÖTET
Drei Hunde wurden durch die Gabe von vergiftetem Fleisch getötet. In dem Gebiet, in dem die drei Hunde vergiftet wurden, konnten Reste von vergiftetem Fleisch in einer Tüte sichergestellt werden.
STAATSANWALTSCHAFT ORDNET SPURENSICHERUNG AN
Die Staatsanwaltschaft, die den Tatort untersuchte, forderte die Sicherung von Fingerabdrücken.
Erman Paçalı, Vorsitzender der Stiftung für Tierschutz in der Türkei (Türkiye Hayvanları Koruma Vakfı), hat Anzeige erstattet.