Strategischer Handelsschritt zwischen der Türkei und Belgien

Handelsminister Ömer Bolat traf in Istanbul mit der belgischen Königin Mathilde und der sie begleitenden großen Wirtschaftsdelegation zusammen, um die strategische Dimension der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern sowie die Bedeutung dieses kritischen Besuchs nach 14 Jahren zu erörtern.

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Handelsminister Ömer Bolat führte in Istanbul ein hochrangiges Gespräch mit der belgischen Königin Mathilde und ihrer Delegation, die auf Einladung des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in die Türkei gereist war. Bei dem Treffen im Rahmen der "Belgischen Wirtschaftsmission" standen die Vertiefung der bestehenden wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und die Ziele zur Steigerung des Handelsvolumens im Vordergrund.

Minister Bolat erklärte in einer Stellungnahme über soziale Medien, dass die Handelsbeziehungen zu Belgien auf einer strategischen Ebene behandelt wurden, und betonte: "Wir hatten die Gelegenheit, unsere bestehende wirtschaftliche Zusammenarbeit und unsere Handelsbeziehungen in ihrer strategischen Dimension zu bewerten. Wir haben unseren gemeinsamen Willen erneut bekräftigt."

KRITISCHE WIRTSCHAFTSMISSION NACH 14 JAHREN

Einer der bemerkenswertesten Aspekte des Treffens war, dass Belgien nach 14 Jahren erstmals wieder einen Besuch dieser Größenordnung in der Türkei durchführte. Minister Bolat unterstrich die Bedeutung dieses Besuchs, der die erste groß angelegte Wirtschaftsmission seit 2012 darstellt, mit folgenden Worten:

"Dass der belgische Staat einen solch hochrangigen Besuch mit 420 Geschäftsleuten aus mehr als 200 belgischen Unternehmen erneut in unserem Land durchführt, ist äußerst wichtig und bedeutsam. Die politischen, diplomatischen, wirtschaftlichen, Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen beiden Ländern sind stark und verfügen über ein großes Entwicklungspotenzial."

An dem Gespräch nahmen zudem der stellvertretende belgische Premierminister Maxime Prévot, der Außenhandelsminister Theo Francken sowie hochrangige Vertreter der Regionalregierungen teil. Es wird erwartet, dass das Treffen in der kommenden Zeit neue Investitionsmöglichkeiten zwischen den beiden Ländern eröffnen wird.