Streit in Park in Istanbul eskaliert zu Messerattacke

In einem Park im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu wurde ein Mann, der auf einer Bank saß, von einer Person, die sich ihm näherte, in den Bauch gestochen. Der Angreifer wurde nach einer kurzen Verfolgung durch die Sicherheitskräfte zusammen mit der Tatwaffe festgenommen. Wie zu erfahren war, gab der Tatverdächtige als Grund für den Angriff an, dass das Opfer ihn „schief angesehen“ habe.

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Der Vorfall, der sich am Montagmorgen, dem 11. Mai, im Stadtviertel Camiikebir in Beyoğlu ereignete, löste im Viertel kurzzeitig Panik aus. Nach vorliegenden Informationen näherte sich eine schwarz gekleidete Person dem 23-jährigen Muharrem Ç., während dieser in einem Park auf einer Bank saß. Der Tatverdächtige Batuhan A. blieb zunächst eine Weile neben Muharrem Ç. auf der Bank sitzen, bevor er ihn unvermittelt mit einem Messer in den Bauch stach.

Nach dem Angriff flüchtete der Täter schnell vom Tatort, während nach Hinweisen aus der Bevölkerung Polizei- und Rettungskräfte in das Gebiet entsandt wurden. Der verletzte Muharrem Ç. wurde nach einer ersten medizinischen Versorgung in das Okmeydanı Prof. Dr. Cemil Taşcıoğlu Stadtkrankenhaus gebracht. Behörden teilten mit, dass Muharrem Ç. bei Bewusstsein sei und keine Lebensgefahr bestehe.

NACH DEM VORFALL FESTGENOMMEN

Polizeieinheiten der Streifenabteilung Beyoğlu identifizierten den Angreifer anhand von Zeugenaussagen und der Auswertung von Überwachungskameraaufzeichnungen. Es wurde mitgeteilt, dass der Verdächtige kurz nach dem Vorfall im Stadtviertel Camiikebir zusammen mit dem Tatmesser gefasst wurde. Ermittlungen ergaben, dass Batuhan A. bereits zuvor wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getreten war.

In seiner polizeilichen Vernehmung gab Batuhan A. an, er habe Muharrem Ç. niedergestochen, weil dieser ihn während des Sitzens auf der Bank „schief angesehen“ habe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde Batuhan A. wegen des Vorwurfs der „vorsätzlichen Körperverletzung“ der Justiz überstellt.