Streit um Schulden in Aksaray eskaliert zur Straßenschlacht: Polizei muss Warnschüsse abgeben

In Aksaray wurden bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, die wegen Schulden mit Steinen und Stöcken aufeinander losgingen, vier Personen verletzt, eine davon schwer. Der Vorfall wurde von einem Bürger mit dem Handy gefilmt. Die zwischen die Fronten geratenen Polizeibeamten griffen ein, indem sie Warnschüsse in die Luft abgaben.

İHA

Im Bezirk Sultanhanı in Aksaray verwandelte sich die Umgebung aufgrund eines Streits um Schulden in ein Schlachtfeld.

Nach vorliegenden Informationen kam es zwischen zwei Gruppen, bestehend aus B.A., H.A. und E.A. auf der einen sowie M.A., U.A. und A.A. auf der anderen Seite, zu einer Auseinandersetzung wegen offener Forderungen. Als der Streit in eine Schlägerei ausartete, schalteten sich auch Angehörige beider Seiten ein.

Während die Schlägerei mit Steinen und Stöcken von einem Bürger mit dem Handy gefilmt wurde, griffen Polizeieinheiten in die Gruppe ein, die sich gegenseitig lebensgefährlich angriff. Die Polizisten, die versuchten, die Parteien zu trennen, gaben aufgrund der großen Menschenmenge Warnschüsse in die Luft ab.

Die Beteiligten setzten die Schlägerei trotz der mehrfachen Warnschüsse der Polizei fort; die Momente, in denen die Beamten zwischen den beiden Gruppen festsaßen, wurden ebenfalls von der Kamera festgehalten. Bei dem Vorfall, in den zahlreiche Polizeibeamte eingriffen, wurden vier Personen durch Schläge an verschiedenen Körperstellen verletzt, eine davon schwer.

 

Die Verletzten wurden mit Krankenwagen in Krankenhäuser gebracht, wobei der Zustand einer Person als kritisch eingestuft wurde. Die Staatsanwaltschaft von Aksaray hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet, den die Polizei derzeit untersucht.