Streit um Staatstrauer: 'Zionistisches Werkzeug...' Ehemaliger Minister Varank und Demokrat-Parti-Politikerin Aksoy geraten aneinander

Während die Reaktionen auf die Ausrufung einer eintägigen Staatstrauer nach der Ermordung des Hamas-Politbürochefs Ismail Haniye anhalten, lieferten sich der ehemalige Minister für Industrie und Technologie und AKP-Abgeordnete Mustafa Varank und das Mitglied des Generalvorstands der Demokratischen Partei, İlay Aksoy, einen Schlagabtausch auf X.

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Nachdem der Hamas-Politbürochef Ismail Haniye am 31. Juli 2024 bei einem Attentat in der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen war, wurde in der gesamten Türkei eine eintägige Staatstrauer ausgerufen. In diesem Rahmen wurden in Kilis die türkischen Flaggen auf Halbmast gesetzt.

'EINE SCHANDE FÜR DIE TÜRKEI'

Das Mitglied des Generalvorstands der Demokratischen Partei, İlay Aksoy, reagierte auf X auf die Entscheidung und erklärte: "Die Person, für die getrauert werden soll, lebt seit 2006 nicht in Palästina, sondern in Katar. Ihr persönliches Vermögen, dessen Quelle unklar ist, beläuft sich auf 4 Milliarden US-Dollar, und da ihr Sohn in Gaza außergewöhnliche Immobilien erworben hat, ist er als 'Immobilienkönig' bekannt. Diese Trauer ist eine Schande für die Türkei!"

'ZIONISTISCHES WERKZEUG'

Der AKP-Abgeordnete Mustafa Varank antwortete Aksoy auf X mit den Worten: "Wie viele zionistische Werkzeuge es doch in unserem Land gibt. Sie versuchen, den Namen eines Helden zu beschmutzen, der mehrfach in israelischen Gefängnissen saß, ins Exil geschickt wurde, bereits drei Attentatsversuche überlebt hat, Dutzende Familienmitglieder, darunter seine Kinder und Enkel, als Märtyrer verloren hat und durch das Vertrauen seines Volkes in legitimen Wahlen zum Premierminister gewählt wurde, mit Lügen und Verleumdungen."

Aksoy merkte zudem in einem weiteren Beitrag auf X an:

"Es ist wirklich seltsam, wie sehr ihr euch um einen Menschen sorgt, der nicht an der Seite seines eigenen Volkes stand, während dieses getötet wurde und einen Völkermord erlitt. Er wird nicht einmal in dem Land beerdigt, für das er angeblich gekämpft hat – ist das wirklich normal?"