„Zılgıt“-Streit am Justizpalast in Istanbul: Angehörige eines verurteilten Angeklagten greifen Personen an, die Freudenschreie ausstießen
Am Anadolu-Justizpalast in Istanbul wurde ein wegen vorsätzlicher Tötung angeklagter Mann zu 25 Jahren Haft verurteilt. Angehörige des Opfers stießen nach der Urteilsverkündung „Zılgıt“-Freudenschreie aus. Daraufhin griffen Angehörige des Angeklagten die Personen an, die die Schreie ausstießen.
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Am Anadolu-Justizpalast griffen Angehörige eines Angeklagten, der wegen vorsätzlicher Tötung zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde, vor dem Gerichtssaal die Klägerseite an, die „Zılgıt“-Freudenschreie ausstieß. Die Momente wurden mit einer Handy-Kamera festgehalten.
Im Istanbuler Stadtteil Ataşehir war es zwischen der 31-jährigen Helin Sülüktekin und ihrem Ehemann Serkan Sülüktekin (33) zu einem Streit gekommen. Helin Sülüktekin rief daraufhin ihre Verwandten Mehmet und Şerife Kalkan herbei.
Während Serkan Sülüktekin und Mehmet Kalkan stritten, zog der Sohn Ç. Kalkan seinen Vater zurück, wodurch das Messer in der Hand von Serkan Sülüktekin Gernas Kalkan (28) traf. Der blutüberströmt zusammengebrochene Gernas Kalkan konnte trotz aller ärztlichen Bemühungen im Krankenhaus nicht gerettet werden.
NACH URTEILSPRECHUNG „ZILGIT“-SCHREIE
In dem am Anadolu-Justizpalast in Istanbul verhandelten Fall wurde Serkan Sülüktekin wegen vorsätzlicher Tötung zu 25 Jahren Haft verurteilt.
Angehörige des getöteten Mannes stießen nach der Urteilsverkündung „Zılgıt“-Freudenschreie aus. Die Angehörigen des Angeklagten griffen daraufhin die Personen an, die die Schreie ausstießen. Diese Momente wurden sekündlich von einer Handy-Kamera aufgezeichnet.